Karlheinz Töchterle: "Kinderuni Steyr bringt Wissenschaft in die Region"

Wissenschaftsminister Töchterle von Sponsionsfeierlichkeiten beeindruckt - Erfolgsprojekt ist wichtiger Beitrag der Bewusstseinsbildung und Nachwuchsförderung

Wien (OTS) - Als Höhepunkt des diesjährigen Programms der Kinderuni Steyr besuchte Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle gestern die abschließenden Sponsionsfeierlichkeiten. In 173 Lehrveranstaltungen zum Schwerpunktthema "Energie-Klima-Leben" konnten Kinder und alle anderen Interessierten in die spannende Welt von Wissenschaft und Forschung eintauchen und dabei auch das "System Universität" kennenlernen. "Die Teilnahme an den Kinderunis trägt dazu bei, ein neues Lernumfeld zu entdecken und dadurch eine besonders spannende Form der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Themen zu erleben", so Bundesminister Töchterle, der das Projekt in der Vergangenheit bereits als Vortragender an der Kinderuni Innsbruck aktiv unterstützte. Vor allem gehe es darum, die kindliche Neugierde dafür zu nützen, um "Aha-Effekte" hervorzurufen. "Diese Momente sind für die weitere Entwicklung hin zum lerninteressierten Erwachsenen besonders wichtig. Zugleich sind Kinderunis auch dazu da, die Barrieren zu Hochschulen zu verringern und den Kindern die Scheu zu nehmen. Dadurch ist es uns möglich, auch bildungsfernere Schichten an die Universität heranzuführen", betont Töchterle, der sich von der Atmosphäre in Steyr begeistert zeigte. Die jungen Teilnehmer/innen beeindruckten den Wissenschaftsminister unter anderem mit einer im Fluss erbauten Kinderstadt und einer Aufführung der "Zauberflöte", die die Kinder innerhalb von drei Stunden einstudiert hatten.

Seit 2004 werden die Angebote an Universitäten und Fachhochschulen für Kinder und Jugendliche vom Wissenschafts- und Forschungsministerium gefördert: Bisher wurden rund 2,7 Millionen Euro investiert und seit 2008 haben rund 60.000 Kinder und Jugendliche profitiert. Das Projekt Kinderuni hat sich bereits während seiner jungen Geschichte zum Erfolgsmodell entwickelt und gilt auch über den Grenzen Österreichs hinweg als Vorzeigebeispiel für Bewusstseinsbildung und Nachwuchsförderung. "Das Ziel, Kinder und junge Menschen für Wissenschaft und Forschung zu begeistern muss auch in Zukunft einen besonderen Stellenwert einnehmen. Das Beispiel der Kinderuni Steyr steht auch dafür, dass die Kinderuniversität nicht nur in die Großstädte, sondern auch in die Regionen kommt", so Töchterle.

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