Walser: Kein Kind darf beschämt werden

Grüne unterstützen Forderung nach Ergänzung des Zielparagraphen im Schulorganisationsgesetz

Wien (OTS) - Die Initiative "Wir LehrerInnen fürs Bildungsvolksbegehren" hat heute gefordert, den Grundsatz "Kein Kind darf beschämt werden" in den Zielparagraph des Schulorganisationsgesetzes aufzunehmen. "Wir unterstützen diese Forderung voll und ganz", sagt Harald Walser, Schuldirektor und Bildungssprecher der Grünen. "Schweden und Finnland fahren gut damit, das zeigen nicht nur deren PISA-Ergebnisse. Es wird Zeit, dass wir endlich zur Spitze aufschließen", fordert Walser weiter.

"Kinder sind neugierig und wollen zeigen, was sie können", ergänzt Walser. Diese Neugier und der Leistungswille sind Grundlagen für den Lernerfolg der Kinder. Angst vor Bloßstellung kann diese kindliche Neugier und die Schul-Lust schnell brechen. Schlechte Leistung ist die Folge. " Auch engagierte PädagogInnen sind machtlos, wenn Kinder ausschließlich nach kaum vergleichbaren Noten abgeurteilt werden müssen", kritisiert Walser.

Ein erfolgreicher Bildungsprozess gelingt nur, wenn alle Beteiligten auf gleicher Augenhöhe miteinander kommunizieren und umgehen. Daher fordert Walser abschließend: "Kein Kind darf zurückgelassen werden und kein Kind darf beschämt werden. Eine Anpassung des Zielparagraphen ist überfällig. Die Ministerin ist gefordert".

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