SP-Schicker: "Ärztekammer muss Machenschaften von FP-"DocFrigo" untersuchen"

Wien (OTS/SPW-K) - "Die Ärztekammer muss sofort eine Untersuchung einleiten", fordert SP-Klubvorsitzender Rudi Schicker zu den publik gewordenen Vorwürfen gegen den blauen Oberarzt und Gemeinderat Peter Frigo. Wie eine Tageszeitung berichtete, wird der FPÖ-Mandatar beschuldigt, seinen Zweitberuf als AKH-Arzt ausgenutzt zu haben, um dem größten Krankenhaus Österreichs in der Öffentlichkeit zu schaden. Die Rechtsabteilungen des AKH und der Medizinischen Universität ermitteln bereits (es gilt die Unschuldsvermutung). "So wie wir Walter Dorner als seriösen und umsichtigen Wiener Ärztekammerpräsidenten kennen, gehen wir davon aus, dass sollten die Vorwürfe auch nur im Ansatz stimmen, eine vertiefende Untersuchung eingeleitet und entsprechende Konsequenzen gezogen werden", so der SP-Klubchef weiter.

Schicker ärgert dabei vor allem die Dreistigkeit, mit der hier versucht wurde das Krankenhaus anzupatzen. Die "Frigo-Affäre" zeige einmal mehr: um ihr permanentes Verlangen nach Alarmismus stillen zu können, schreckt die Wiener FPÖ nicht einmal vor der Konstruktion von Skandalen zurück. "Das bringt ein ganz neues Licht in die Pseudo-Aufdeckerarbeit des chronisch unterbeschäftigten, überforderten nicht amtsführenden Stadtrats David Lasar", so Schicker.

Dass FPÖ-Gemeinderat "DocFrigo" seinen eigenen philosophischen Vorsatz, nämlich den Dialog mit den Menschen zu finden und diese zu respektieren (publiziert auf seiner Website www.docfrigo.at), schulterzuckend ignoriere, nur um parteipolitisches Kapital daraus zu schlagen, werfe einen dunklen Schatten auf seine Tätigkeit im Gesundheitsbereich. Wie man hört, habe der FPÖ-Arzt bereits in der Vergangenheit mehrfach Probleme gehabt, seine politische von seiner beruflichen Funktion zu trennen.

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