Jank: Dritte Piste ist Basis für wirtschaftliches Wachstum in Wien

UVP zur dritten Piste am Flughafen Wien: Konsensbereitschaft aller Beteiligten gefordert - Dritte Piste sichert Arbeitsplätze und wirkt als Turbo für Wirtschaft & Tourismus

Wien (OTS) - "Bei der dritten Piste geht es um eine essentielle Entscheidung für den Wirtschaftsstandort: wird sie gebaut, verleiht dies dem Standort Flügel; wird sie nicht gebaut, befindet sich Wien im Sinkflug" bringt Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, die anstehende Entscheidung über den Bau der dritten Piste am Flughafen Wien auf den Punkt.

Drehkreuz Ost-West
Der Flughafen Wien hat sich durch die Ostöffnung über die Jahre eine führende Position als Transfer-Hub nach CEE und Asien erarbeitet. Durch diese Drehkreuz-Funktion können speziell die Homecarrier Fly Niki und vor allem Austrian Airlines vom Flughafen Wien aus, ihren Passagieren eine Destinationsvielfalt anbieten, die aus dem normalen Markt heraus ökonomisch nicht bedienbar wäre. Auch das Geschäftsmodell des Flughafens basiert auf dieser Drehkreuz-Funktion, die ein langfristiges Wachstum unterstützt. "Das ist für viele internationale Unternehmen der Hauptgrund gewesen, in Wien ihr Headquarter für Ost- und Südosteuropa aufzuschlagen", sagt Jank.

Negative Auswirkungen
Eines ist jedenfalls klar: Ohne dritte Piste muss der Flughafen Wien sein Geschäftsmodell grundlegend ändern und das Angebot nach unten nivellieren. Denn die Auslastung wird mittelfristig stagnieren und langfristig sinken, weil Passagiere auf leistungsstärkere Flughäfen mit dichtem Streckenangebot wie München, wo derzeit an einer dritten Piste gebaut wird, umsteigen. "Ein Desaster für den Wirtschaftsstandort: Arbeitplätze werden vernichtet, viele der 300 Headquarter in Wien würden abwandern, der Tourismus hätte mit massiven Problemen zu kämpfen, weil die weltweit führende Kongressstadt nur über einen besseren Regionalflughafen erreichbar ist", skizziert Jank die Auswirkungen, sollte die dritte Piste nicht gebaut werden.

Wachstum oder Rückschritt
"Ich appelliere an die Konsensbereitschaft aller Beteiligten, damit es bis Jahresende zu einem positiven Bescheid zur Umweltverträglichkeitsprüfung kommt. Dann gilt es rasch und effizient Planung und Bau anzugehen. Denn die dritte Piste darf nicht erst der nächsten Generation zur Verfügung stehen - die Konkurrenz schläft nicht", mahnt Jank zu entschiedenem Handeln. Es steht viel am Spiel, geht es doch darum, wie sich Wien in Zukunft präsentieren wird: als moderne und hervorragend erreichbare, internationale Metropole oder als eine von vielen mitteleuropäischen Großstädten. "Um international konkurrenzfähig zu bleiben, brauchen wir in Wien die starken Homecarrier Austrian Airlines und Fly Niki sowie die dritte Piste. Daran führt kein Weg vorbei", sagt Jank.

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