Jank: Schulbeginn bringt Wiener Wirtschaft 34 Mio. Euro Umsatz

Aktuelle Studie: 39 Prozent der Wiener geben heuer Geld für Papier-, Büro- und Schreibwaren zum Schul- und Studienanfang aus. Durchschnittlich werden 60 Euro in Schulartikel investiert

Wien (OTS) - Ab nächster Woche drücken die Wiener Kinder und Jugendlichen wieder die Schulbank. Die Studenten haben noch bis Anfang Oktober Schonfrist. Die Vorbereitungen für Schul- und Studienbeginn laufen aber bereits auf Hochtouren. "Schul- und Studienbeginn zählt für den Papier-, Büro- und Schreibwarenhandel zur umsatzstärksten Zeit des Jahres", sagt Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien. Laut einer Studie von "makam Market Research" im Auftrag der Wirtschaftskammer Wien werden für den Schul- und Studienbeginn in der Bundeshauptstadt 34 Millionen Euro für Papier-, Büro- und Schreibwaren umgesetzt. Im Vergleich zum Vorjahr geben die Wiener heuer zwar um rund acht Prozent weniger aus, seit dem Jahr 2008 sind die Einnahmen anlässlich des Schulbeginns aber um insgesamt 10 Millionen gestiegen. Das bedeutet ein Umsatzplus von über 40 Prozent im Vergleich zum Jahr 2008. Die durchschnittlichen Ausgaben liegen bei 60 Euro pro Käufer.

2011 werden 39 Prozent der Wiener (2008: 31 %, 2009: 39 %, 2010: 44 %) Büro-, Papier- und Schreibwaren für das bevorstehende Schul- und Studienjahr kaufen. Am häufigsten wird für Studierende an Universitäten und Fachhochschulen sowie die Volksschüler eingekauft. Bei der Produktpallette rangieren wie bereits in den Jahren zuvor Schreibgeräte (71 Prozent der Nennungen) an oberster Stelle. Schreibblöcke (68 Prozent) und Mappen (59 Prozent) folgen auf der Einkaufsliste. Das klassische Schulheft benötigt nur noch knapp die Hälfte aller Käufer (49 Prozent). Für den Mal- und Werkunterricht brauchen die Schüler zudem Klebemittel und Malutensilien (33 Prozent), für Mathematik und Geometrie kaufen heuer 31 Prozent ein neues Lineal oder Geodreieck. Für den Einkauf entscheidend sind vor allem der Preis (50 Prozent), die Qualität (44 Prozent), die Nähe des Geschäfts zum Wohnort (38 Prozent) und umweltbewusste Produkte (20 Prozent).

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