Haimbuchner zu Linzer SWAP-Spekulationsdebakel: "Verteidigungsstrategie von Finanzstadtrat Mayr bricht zusammen!"

Telefonprotokolle und E-Mail belegen Mayrs Spiel mit dem Feuer - Ackerl hat klaren Handlungsbedarf

Linz (OTS) - =

Der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich,
Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner erneuerte heute vor dem Hintergrund der neuen konkreten Erkenntnisse seine Rücktrittsaufforderung an den Linzer SPÖ-Finanzstadtrat Johann Mayr: "Der rote Finanzjongleur Mayr muss endlich die Verantwortung für das Spekulationsdebakel übernehmen und ist rücktrittsreif", so Haimbuchner in Bezug auf die gestern bekannt gewordenen Telefonprotokolle zwischen der BAWAG und Ex-Finanzdirektor Penn. "Auch eine E-Mail von der BAWAG an Penn und Mayr lässt keinen anderen Schluss zu, als dass auch Mayr in das Spiel mit dem Feuer involviert war." ****

Laut in heutigen Medien veröffentlichen Details erklärte Penn am 1. Februar 2007 - kurz vor dem Abschluss des SWAP-Geschäfts - nun müsse er mal mit dem Chef darüber reden. "Naheliegend ist, dass der damalige Finanzdirektor damit den politisch zuständigen Finanzstadtrat meinte", so der FPÖ-Landesparteiobmann. Zudem erhielten Penn und Mayr im November 2008 eine E-Mail von der BAWAG mit einem Ausstiegsangebot und eine Datei mit den Hinweisen auf die Risiken. "Die bisherige Verteidigungsstrategie von Mayr bricht zusammen", ist für Haimbuchner "die Indizienkette immer dichter und die bisherige Position des Linzer SPÖ-Finanzstadtrates, er habe erst im März 2010 vom SWAP erfahren, wird unhaltbar."

"Es drängt sich der Verdacht auf, dass SPÖ-Bürgermeister Dobusch weiterhin an Mayr als Linzer Finanzstadtrat festhält, um für einen späteren Zeitpunkt - nach dem bereits erfolgten Rücktritt Penns - ein weiteres Bauernopfer bieten zu können. SPÖ-Landesvorsitzender Ackerl hat aus freiheitlicher Sicht klaren Handlungsbedarf. Sein Eingreifen in dieser Misere ist notwendig, Konsequenzen sind zu ziehen. Auffallend ist in dieser Causa, dass Ackerl gerne gegen Spekulanten und Zocker wettert. Wenn die eigenen Genossen Spekulationsverluste mit dem Geld der Bürger verantworten müssen, bekommt Ackerl plötzlich eine Beißhemmung", schloss Haimbuchner. (schluss) bt

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