Endlich Lösung für die Samina

Vorarlberg und Liechtenstein erzielten Einigung

Bregenz (OTS/VLK) - Die Liechtensteinischen Kraftwerke (LKW) haben ihre Beschwerde gegen die Entscheidung der Regierung des Fürstentums Liechtenstein für die Restwasserabgabe am Samina-Kraftwerk zurückgezogen. Das teilten Regierungschef-Stellvertreter Martin Meyer und Regierungsrätin Renate Müssner gestern, Montag, bei einer Sitzung im Landhaus in Bregenz mit. Die Landesräte Erich Schwärzler und Karl-Heinz Rüdisser nahmen diese Entscheidung erfreut zur Kenntnis. Damit wurde von Vorarlberg nun grünes Licht für den Umbau des Kraftwerkes an der Samina gegeben.

Die Liechtensteinischen Kraftwerke nutzen das Wasser des oberen Saminatales. Dies ist rund ein Drittel des Einzugsgebietes der Samina. An der Fassung Steg wird das gesamte Wasser in das Kraftwerk im Rheintal ausgeleitet, ohne dass ein Tropfen im Bachbett bleibt. Die Vorschreibung von Restwasser an diesem Kraftwerk war eine jahrelange Forderung aus Vorarlberg und auch der liechtensteinischen Umweltbehörden.

Im Jahr 2010 wurde von den Liechtensteinischen Kraftwerken der Antrag für den Umbau des Kraftwerkes in ein modernes Pumpspeicherwerk gestellt. In diesem Zusammenhang wurde von Vorarlberg die Forderung nach klarer Vorschreibung der Restwasserabgabe erhoben. Damit sollten an der Samina die rechtlichen Anforderungen an die Ökologie des Gewässers erfüllt werden. Dies ist auch eine Forderung der EU-Wasserrahmenrichtlinie.

"Wir sind sehr froh, dass wir nun eine Lösung gefunden haben. Damit sind wichtige Anforderungen für den Gewässerlebensraum der Samina in Liechtenstein und Vorarlberg erfüllt", betonten Landesrat Rüdisser und Landesrat Schwärzler nach der gestrigen Sitzung im Landhaus.

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