ÖAMTC lehnt weiteren Fonds auf Kosten der Autofahrer ab

Kraftfahrer werden bereits seit Jahren kräftig zur Kasse gebeten

Wien (OTS) - Die Forderung des Verkehrsclub Österreich (VCÖ), einen Cent pro Liter Kraftstoff in einen neuen Infrastrukturfonds fließen zu lassen, wird vom ÖAMTC strikt abgelehnt. Bereits mit Juli 2007 wurde die Mineralölsteuer um 3,6 (Benzin) bzw. 6 Cent (Diesel) pro Liter erhöht. Damit wurden den Kraftfahrern Mehrkosten von insgesamt 475 Millionen Euro jährlich aufgebürdet. "Aus diesen Autofahrergeldern wird seither ohnehin der Klimaschutzfonds gespeist. Bisher konnte so mehr als eine halbe Milliarde Euro für den Klimaschutz lukriert werden", rechnet ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brandau vor.

Zusätzlich geben die österreichischen Autofahrer seit Jahren viel Geld für umweltfreundlichere Fahrzeuge mit Katalysatoren und Partikelfiltern aus. "Auch die Einführung der blei- und schwefelfreien Kraftstoffe hat wesentlich zur Erhöhung der Umweltfreundlichkeit beigetragen. Für einige scheinen die daraus entstandenen Mehrbelastungen der Kraftfahrer immer noch nicht genug zu sein", kritisiert die ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin abschließend.

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