FPÖ-Fichtenbauer: Seriöse Heeresreform notwendig!

Wien (OTS) - "Seit die Debatte um die Abschaffung der Wehrpflicht vom Wiener Bürgermeister als Wahlkampfgag losgetreten wurde, vergeht keine Woche in der nicht irgendein Versuchsballon in die mediale Diskussion losgelassen wird", kritisierte der freiheitliche Wehrsprecher NAbg. Dr. Peter Fichtenbauer den unseriösen Zugang des Verteidigungsministers zur anstehenden Heeresreform.

Reform bedeute aber nicht Abschaffung des Bundesheeres, so wie dies einige Funktionäre bei Rot und Grün gerne hätten, sondern die Erarbeitung eines klaren, schlüssigen und durchführbaren Konzeptes, so Fichtenbauer, der diesen Ansatz bei Darabos nicht erkennen kann. Vor einer Reform mit der Prämisse der Abschaffung der Wehrpflicht in die Diskussion zu gehen, sei unseriös und dilettantisch, so Fichtenbauer, der auf die Erfahrungen in Deutschland, Belgien und den Niederlanden verwies, wo die Aussetzung der Wehrpflicht zu massiven Problemen bei der Anwerbung von Rekruten geführt habe.

Es sei nicht zu erwarten, dass sich die Freiwilligen-Situation in Österreich anders darstellen werde, warnte Fichtenbauer, der hier die Einsatzfähigkeit des Heeres massiv gefährdet sieht. Dabei seien nicht einmal noch die fehlenden Zivildiener für die Krankenpflege einbezogen, so Fichtenbauer, der auch hier massive Probleme auf die Gesundheitsversorgung der Österreicher zukommen sieht.

Es sei mehr als fahrlässig aufgrund eines gescheiterten Wahlkampfgags die Sicherheit und Versorgung des Landes derart mutwillig zu gefährden, wie dies Darabos mit seinem Festhalten an der Abschaffung der Wehrpflicht mache, betonte Fichtenbauer, der den Verteidigungsminister aufforderte sich von dieser Schnapsidee des Wiener Bürgermeisters zu verabschieden.

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