Entwicklungszusammenarbeit - Bayr: Fekter und Spindelegger müssen bei Budgetverhandlungen für mehr EZA-Mittel sorgen

"Politische Wichtigkeit der Entwicklungszusammenarbeit muss sich auch in Zahlen ausdrücken"

Wien (OTS/SK) - Vor dem Hintergrund der OECD-Kritik an Österreich in Sachen Entwicklungszusammenarbeit (EZA) spricht sich Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für Globale Entwicklung, für mehr EZA-Mittel aus. "Damit Österreich seinen Verpflichtungen nachkommen kann, sind Finanzministerin Fekter und Außenminister Spindelegger bei den Verhandlungen zum Budget 2012 dringend aufgefordert, das Thema EZA ernst zu nehmen. Die politische Wichtigkeit der Entwicklungszusammenarbeit muss sich auch in Zahlen ausdrücken", sagte Bayr heute, Dienstag, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Die im Bundesfinanzrahmengesetz 2014 angedachte moderate Steigerung des EZA-Budgets wertet Bayr als "viel zu gering und zu spät". Vielmehr müssten schon bei der Diskussion zum Budget 2012 die Weichen so gestellt werden, dass Österreich seine Verpflichtungen erfüllen kann, sieht Bayr die ÖVP-Minister Fekter und Spindelegger gefordert.

Die Hungerkatastrophe am Horn von Afrika zeige einmal mehr, wie wichtig eine nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit ist, die durch den Aufbau von landwirtschaftlicher Infrastruktur für Nahrungsmittelsicherheit sorgt, so Bayr zu den positiven Effekten der EZA. (Schluss) mb/ah/ele

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