"Unser aller Ländle" - ein Markenzeichen für gelebte Integration

9. Zuwandererfest vom 2. bis 4. September in Bregenz

Bregenz (OTS/VLK) - Das Interkulturelle Komitee Vorarlberg lädt heuer zum bereits 9. Zuwandererfest "Unser aller Ländle". Gut 300 Mitwirkende aus 20 Volksgruppen sorgen von Freitag, 2. bis Sonntag, 4. September in den Bregenzer Seeanlagen für ein buntes Miteinander der Kulturen. "Diese traditionsreiche Veranstaltung ist zu einem Markenzeichen für gelebte Integration in unserem Land geworden", sagten Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Landesrat Erich Schwärzler im heutigen (Dienstag) Pressefoyer.

Das Gelingen von Integration stelle Anforderungen an beide Seiten - an Einheimische und Zuwanderer, betonte der Landeshauptmann:
"Entscheidend ist, nicht nebeneinander, sondern miteinander zu leben, um sich gegenseitig kennen und verstehen zu lernen." Das Interkulturelle Komitee setzt seit nunmehr 20 Jahren klare Signale in diese Richtung, sagte Sausgruber, "indem fast 500 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich dafür einsetzen, das Gespräch miteinander, das Verständnis füreinander und das Zusammenleben aller in den Mittelpunkt zu rücken. Dieses Bemühen um Gemeinschaftlichkeit ist ein Gewinn für unser Land."

Integrationsleitbild als Basis

"Integration ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Bildung und Sprache sind die entscheidenden Faktoren für den Erfolg. Dabei gilt:
Fordern und fördern", betonte Landesrat Schwärzler: "85 Prozent sind in der Integration auf dem richtigen Weg." Basis sämtlicher Initiativen in diesem Bereich ist das von allen vier Landtagsparteien mitgetragene Vorarlberger Integrationsleitbild "Gemeinsam Zukunft gestalten".

Unser aller Ländle 2011, Interkulturelles Komitee

Das Interkulturelle Komitee Vorarlberg wurde 1991 gegründet -unter maßgeblicher Mithilfe des langjährigen Vorsitzenden Hans Kallinger. Die Idee war, alle Zuwanderer-Gruppen - egal ob deutsch-oder fremdsprachig - zu einer Interessensgemeinschaft zusammen zu führen. "Das Komitee vereinigt Landsmannschaften und Menschen unterschiedlicher Herkunft, die im Laufe der Zeit zugezogen sind und Landsmannschaften oder Vereine gegründet haben", erläuterte deren Vorsitzende Cornelia Eiler.

Seit dem Jahre 1992 veranstaltet das Interkulturelle Komitee alle zwei bis drei Jahre Zuwandererfeste, mit dem Ziel, den Menschen echte Volkskultur nahe zu bringen und damit das Verständnis füreinander zu vertiefen. Wir möchten dabei nicht nur über Integration reden, sondern es auch leben, betonte Eiler: "Wir feiern gemeinsam Gebete und Feste - wobei die Begegnung und das Beisammensein ohne Vorurteile im Mittelpunkt stehen."

Von Freitag, 2. bis Sonntag, 4. September singen, spielen, tanzen über 20 Volksgruppen (über 300 Mitwirkende) aus den mitwirkenden Ländern. Das Interkulturelle Fest bietet auch kulinarische Vielfalt. An 19 Ständen werden Speisen und Getränke aus verschiedenen Regionen angeboten. Der Eintritt ist frei.

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