FP-Höbart: Initiative "Einheitliche Schulkleidung statt Markenzwang" wird inhaltlich voll unterstützt!

"Markenterror" in Schulen ein Ende setzen und die Persönlichkeit des Schülers in den Vordergrund stellen

Wien (OTS) - Der freiheitliche Nationalratsabgeordnete und Bundesjugendsprecher der FPÖ, Ing. Christian Höbart, unterstützt die Initiative "Schuluniform statt Markenzwang" der Freiheitlichen Jugend Burgendland inhaltlich voll und ganz und denkt an konkrete Maßnahmen.

"In Österreich werden - wie in vielen sogenannten "Wohlstandsländern" - die sozialen Spannungen mehr und mehr spürbar. Der vielzitierte Mittelstand wird zusehends ausgedünnt und die Kluft zwischen Arm und Reich verkommt zu einem schmalen Trenngrat sozialer Fronten. Die FPÖ will daher vor allem jene Gruppen - so lange es geht - vor der Konfliktsituation des sozialen Konkurrenzdenkens bewahren, welche wohl am wenigsten dafür können: die der Kinder und der Jugendlichen, namentlich in ihrer Rolle als Schüler! Nach dem Vorbild mehrerer positiver Beispiele vom Commonwealth über Frankreich bis nach China und Japan, strebt die FPÖ den Schulversuch einer Einführung von moderner, einheitlicher Schulbekleidung an", so Höbart.

Faktum ist, dass kein Leben isoliert betrachtet werden kann, von Geburt an ist das Individuum eingebettet in ein soziales Umfeld aus Mitmenschen, Familienangehörigen bis hin zu Schulfreunden und Arbeitskollegen - immer sind wir Teil eines Kollektivs. Ein weiteres Faktum ist, dass gerade unser Kulturkreis einen besonderen Drang zur Bildung von Gruppen entwickelt hat. Diese Gruppenbildung findet jedoch leider sehr oft und mit zunehmender Häufigkeit auf Basis der sozialen Schichten statt.

Moderne Smartphones und Markenkleidung avancieren zu den Reliquien der sogenannten "besseren Gesellschaft" und diejenigen, welche nicht die finanzielle Potenz haben, diese Symboliken mitzufinanzieren, landen oftmals im Kreis der Verstoßenen. Man gerät in eine Spirale sozialer Isolation, die manchmal nur mehr schwer zu durchbrechen ist.

Führt man eine Schuluniform ein, konzentrieren sich die Jugendlichen in ihrer Kommunikation untereinander zwangsläufig wieder mehr auf charakterliche Eigenschaften und Interessen.

Wichtig ist es aber, bei diesem heiklen Thema zwei Punkte zu beachten:

Zum einen müssen die Schüler in den Prozess des Entwurfs einer Schuluniform einbezogen werden. Die Schüler dürfen nicht einfach vor vollendete Tatsachen gestellt werden, sonst wäre Protest gegen diese 'Zwangsmaßnahme' vorprogrammiert.

Weiters halten wir nochmals fest, dass es sich eben nur um Kleidung für den Schulbetrieb handelt. Keinesfalls will die FPÖ die individuelle Privatautonomie in der Freizeit oder gar liberale Grundrechte einschränken.

"Eine gemeinsam erarbeitete Schulkleidung mit Schullogo und anderen Identifikationsmerkmalen werden das 'Wir'-Gefühl an der Schule deutlich verbessern. Gemeinsame Identität besitzt eine einheitsstiftende Kraft, es werden die Klassen- sowie die Schulgemeinschaft gestärkt. Die Folgen: mehr Motivation, mehr Gemeinsamkeit, mehr Gerechtigkeit", stellt Höbart abschließend fest.

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