BSA unterstützt Forderung nach Vermögenssteuer - Mehr Gerechtigkeit im Steuersystem ist die Devise

Wien (OTS/BSA) - "Es braucht dringend mehr Gerechtigkeit im österreichischen Steuersystem", fordert BSA Präsident Andreas Mailath-Pokorny anlässlich der aktuellen Diskussion rund um Vermögenssteuern und eine Reform der Gruppenbesteuerung. In diesem Zusammenhang unterstützt der Bund sozialdemokratischer AkademikerInnen, Intellektueller und KünstlerInnen (BSA) die Bestrebungen nach Einführung einer Vermögenssteuer. "In Österreich ist Arbeit viel zu hoch und Kapital und Vermögen viel zu gering besteuert - das zeigt auch ein internationaler Vergleich. Daher ist es nur gerecht, endlich auch einen Beitrag großer Vermögen zu verlangen", betont Mailath-Pokorny, "angesichts der Tatsache, dass die Einkommensschere in Österreich in den letzten zehn Jahren immer weiter auseinander gegangen ist und sich dadurch in unserer Gesellschaft auf unterschiedlichsten Ebenen eklatante Ungerechtigkeiten ergeben, ist die Vermögenssteuer eine wichtige politische Möglichkeit, diesem Missstand entgegenzuwirken."

Auch im Bereich der Unternehmenssteuern, insbesondere der Gruppenbesteuerung sieht der BSA Handlungsbedarf. "Es ist höchst an der Zeit, dass auch die Unternehmen an der Krisenbewältigung beteiligt werden. Die Einschränkung der Gruppenbesteuerung wäre daher längst überfällig", so Mailath-Pokorny, "auch der Internationale Währungsfonds hat davor gewarnt, dass die Krise noch nicht vollständig überwunden ist. Es müssen daher endlich Lehren aus der Krise gezogen werden, indem sowohl die Finanzmärkte stärker reguliert werden, als auch das Steuersystem reformiert wird." In diesem Zusammenhang spricht sich der BSA neben einer Reform der Gruppenbesteuerung und der Einführung einer Vermögenssteuer auch für eine umfassende Regulierung der Finanzmärkte und die Einführung einer Finanztransaktionssteuer aus. (Schluss)

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