FP-Hofbauer: Einsparungen bei Wiener Linien auf Kosten des Personals unzumutbar

Sparmaßnahmen im Werkstätten-Bereich führen zu Burn out bei Personal

Wien (OTS/fpd) - In letzter Zeit kommt es bei den Wiener Linien zu massiven Einsparungen im Werkstätten-Bereich, kritisiert heute der Gemeinderat der FPÖ-Wien, LAbg. Manfred Hofbauer. Eine durch Sparmaßnahmen drastisch reduzierte Anzahl von langjährigen Mitarbeitern steht vor einem dramatischen Burn out. Die Bediensteten kommen mit den immer schlechter werdenden Arbeitsbedingungen nicht mehr zurecht.

Obwohl der freiheitliche Zentralbetriebsrat der Wiener Linien, BR Alfred Krenek gegenüber der Unter-nehmensführung die sich immer mehr verschlechternden Zustände für die Arbeitnehmer ständig und massiv aufzeigt, verbessern die Wiener Linien nichts. So soll es laut Krenek für die Arbeitnehmer im Werkstättenbereich schon fast unmöglich sein, einen freien Tag, geschweige denn einen Urlaub ge-nehmigt zu bekommen. Schließlich werden Krankenstände immer öfter als Kündigungsgründe heran-gezogen.

Die massiven Einsparungen im Werkstätten-Bereich zeigen sich auch bei den Beförderungsmitteln selbst. So fahren zum Beispiel Busse älterer Bauart mit quietschenden Bremsen durch Favoriten, weshalb es schon zahlreiche Fahrgastbeschwerden gab.

Hier wäre es dringend erforderlich, dass die zuständige SPÖ-Stadträtin Brauner endlich ihre Verant-wortung wahr nimmt und einschreitet, anstatt sich auf Plakaten und Zeitungseinschaltungen dauernd nur selbst darzustellen, so Hofbauer.

Für die Geburtstagsfeierlichkeiten von 2. auf 3. September zum einjährigen Jubiläum des U-Bahn-Nachtverkehrs ist aber anscheinend jede Menge Geld vorhanden. So legen die Wiener Linien für diese Selbstdarstellung gleich 40.000 Gratistickets auf. Für die Bereiche, in denen Missstände auftreten, oder für die Bediensteten, die heillos überlastet sind, fehlt das Geld allerdings.

Wenn es nämlich um das Personal geht, welches ja immerhin das Unternehmen am Leben erhält, wird immer wieder auf die angespannte finanzielle Lage des Unternehmens hingewiesen, wie Krenek weiß. Hier zeigt sich wieder einmal mehr als deutlich, dass die noch regierende SPÖ samt grünem Beiwagerl jeden Bezug zu den Problemen und Sorgen der arbeitenden Bevölkerung verloren hat. Es zählt offenbar nur mehr die Selbstdarstellung der Stadträtinnen und Stadträte einschließlich der Erhaltung der eigenen Pfründe, so Hofbauer abschließend. (Schluss) hn

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