Kelag im 1. Halbjahr 2011: Leichte Zuwächse bei Absatz und Ergebnis

Wien (OTS) - Die konjunkturbedingt gestiegene Energienachfrage der Industrie beeinflusste Umsatz und Ergebnis der Kelag im ersten Halbjahr 2011 positiv. Bei Strom und Gas wurden leichte Absatzzuwächse erzielt, der Wärmeabsatz war temperaturbedingt niedriger als im ersten Halbjahr 2010. Das Wasserdargebot lag im ersten Halbjahr 2011 mit 97,0 % geringfügig über dem Niveau des ersten Halbjahres 2010 (96,3 %).

Die Umsatzerlöse erhöhten sich konjunktur- und investitionsbedingt sowie durch Ausweitung des Handelsvolumens um 55 Millionen Euro auf 799 Millionen Euro. Das Konzernergebnis lag im ersten Halbjahr 2011 mit 72 Millionen Euro leicht über dem Niveau des ersten Halbjahres 2010 (71 Millionen Euro).

Das Rating der Kelag wurde im Frühjahr 2011 von Standard & Poor's mit "A/stable" erneut bestätigt.

Investitionsprogramm

Entsprechend der wertorientierten Wachstums- und Innovationsstrategie investierte die Kelag im ersten Halbjahr 2011 vor allem in den Ausbau der Erzeugungskapazitäten aus Wasserkraft in Kärnten. Beim Pumpspeicherkraftwerk Feldsee wurde der zweite Maschinensatz in Betrieb genommen, das Kleinkraftwerk Gailitz wurde fertiggestellt und die Inbetriebnahme der Pumpe beim Kraftwerk Koralpe steht kurz vor dem Abschluss. Im Bau ist außerdem das Gemeinschaftsprojekt Reißeck II mit der Verbund Hydro Power AG. In dieses Projekt investiert die Kelag bis 2014 insgesamt 191 Millionen Euro und erhält dafür anteilig 181 MW Erzeugungsleistung und 137 MW Pumpleistung.

Die Aktivitäten zur selektiven Markterschließung in Südosteuropa wurden im ersten Halbjahr 2011 fortgesetzt. In Bosnien wird derzeit ein Kleinwasserkraftwerk errichtet, für weitere Vorhaben wurden die Genehmigungen erlangt, an der rumänischen Schwarzmeerküste ist ein Windpark in Bau.

In der Stadt Villach errichtet die KELAG Wärme GmbH ein neues Biomasse-Heizwerk, um weitere Kunden im Süden der Stadt mit umweltfreundlicher Fernwärme versorgen zu können.

Ausblick

Die KELAG geht von einer weiterhin geringfügigen konjunkturbedingten Zunahme der Energienachfrage aus und rechnet trotz bestehender Unsicherheiten im Marktumfeld und bei der Wasserführung mit einer konstanten Ergebnisentwicklung auf Jahressicht.

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