LHStv. Scheuch fordert Stopp der slowenischen Atomausbaupläne

Risikomeiler in Krsko schließen statt weiter ausbauen

Klagenfurt (OTS/LPD) - Trotz der atomaren Katastrophe von
Fukushima setzt Slowenien weiterhin auf den Ausbau seiner Atomenergie. Das künftige Nationale Energie Programm (NEP) sieht sogar die Erweiterung von Krsko als fixen Bestandteil des slowenischen Energiekonzeptes vor. Für den Kärntner Energieförderreferenten LHStv. Uwe Scheuch ein absoluter Wahnsinn:
"Das AKW Krsko befindet sich auf einer Erdbebenlinie. Fukushima hat gezeigt, in welch einem Super-GAU das enden kann. Trotzdem plant Slowenien nicht nur den Erhalt, sondern sogar den Ausbau Krskos und noch dazu die Errichtung eines grenznahen Atomrestmülllagers. Umweltminister Nikolaus Berlakovich und Bundeskanzler Werner Faymann müssen endlich mit aller Vehemenz dagegen auftreten", forderte Scheuch heute, Dienstag.

Aus den vorliegenden Plänen gehe hervor, so der Kärntner Energieförderreferent, dass die Laufzeit des Atomkraftwerkes in Krsko auf mindestens 62 Jahre verlängert werden solle - und das, obwohl AKWs normalerweise baulich und technisch nur auf eine Laufzeit von rund 30 Jahren ausgerichtet seien. "Wieso reagiert Deutschland und nimmt seine Schrottmeiler vom Netz, während Slowenien stur daran festhalten darf? Strahlung kennt keine Grenzen. Daher wären die Schließung Krskos und der Stopp der atomaren Ausbaupläne in Slowenien das Gebot der Stunde. Die österreichische Bundesregierung muss sofort alle rechtlichen Schritte gegen diesen atomaren Wahnsinn unternehmen und die slowenischen Atompläne auch auf europäischer Ebene thematisieren", so Scheuch.
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