FPÖ: Vilimsky begrüßt Ermittlungen gegen Faymann und Ostermayer

Meinungskauf mit Inseraten ist Gefährdung unserer Demokratie

Wien (OTS/fpd) - FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky begrüßt die Einleitung von Ermittlungen gegen Bundeskanzler Werner Faymann und Medien-Staatssekretär Josef Ostermayer (beide SPÖ). Wie die Regionalmedien Austria heute exklusiv berichten, hat die Staatsanwaltschaft Wien auf der Basis von Vilimskys Sachverhaltsdarstellung Ermittlungen in Auftrag gegeben. Faymann und Ostermayer werden verdächtigt, in ihren vormaligen Funktionen als Infrastrukturminister und dessen Kabinettschef Inserate bei den staatlichen Unternehmen ASFINAG und ÖBB zur Schaltung in österreichischen Boulevard-Zeitungen bestellt und diese auch inhaltlich beeinflusst zu haben.

"Hier geht es wie so oft um die Verschwendung von Steuergeld durch rote Politiker, doch es geht auch - und das wiegt noch viel schwerer - um eine Gefährdung unserer Demokratie. Nichts Geringeres als das ist es, wenn Regierungspolitiker das Geld aller Steuerzahler dazu verwenden, die Redaktionen von Zeitungen mit Werbemillionen zu beeinflussen und sich damit eine politisch gewogene Berichterstattung zu kaufen", so Vilimsky. Das sei übelster Meinungskauf, manche würden sogar von Bestechung sprechen, so der FPÖ-Generalsekretär.

Vilimsky hofft nun auf gewissenhafte Ermittlungen der zuständigen Behörden: "Wie ich selbst den Medien entnommen habe, gibt es einige involvierte Personen, die bereit sind, ihr diesbezügliches Wissen zu teilen."

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
0664 32 54 019

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0001