Allianz Österreich mit Trendwende bei Prämieneinnahmen

Wien (OTS) - Mit steigenden Prämien in allen Geschäftssegmenten und guten Ergebnissen im Kerngeschäft kann die Allianz auf ein gutes erstes Halbjahr 2011 zurückblicken. Durch die Beratungsoffensive konnte die Allianz rund 8.000 Kunden dazu gewinnen.

"Unsere Ergebnisse sind ein Beleg für die Stärke im Kerngeschäft. Wir haben bei den Prämieneinnahmen in allen Bereichen zugelegt und sind Klassenprimus in Sachen Profitabilität", erklärt Dr. Wolfram Littich, Vorstandsvorsitzender der Allianz Gruppe in Österreich.

Prämieneinnahmen: Alle Geschäftssegmente im Plus

Seit Ende 2010 verzeichnet die Allianz eine positive Trendwende bei den Prämieneinnahmen - wirft man einen Blick auf die einzelnen Geschäftssegmente, so zeigt sich eine sehr erfreuliche Entwicklung:
In der Schaden- und Unfallversicherung legten die Prämieneinnahmen von 507,1 Millionen Euro im Vorjahr um 1,7 Prozent auf 515,5 Millionen Euro zu. In der Krankenversicherung wurde die erfreuliche Entwicklung der letzten Jahre prolongiert: Die Prämien stiegen von 23,8 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2010 um 6,8 Prozent auf 25,4 Millionen Euro. In der Lebensversicherung konnte die Allianz den Markt klar outperformen: Die Prämieneinnahmen konnten gegenüber dem Vorjahr um 2,2 Prozent auf 215,5 Millionen Euro gesteigert werden. Über alle Geschäftsbereiche gerechnet, belief sich die verrechnete Bruttoprämie auf 756,5 Millionen Euro, gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres bedeutet dies ein Plus von 2,0 Prozent. "Unsere strategischen Initiativen in Sachen Beratung zahlen sich aus: Wir haben im ersten halben Jahr netto 8.000 Kunden gewonnen", so Littich.

Dank eines im ersten Halbjahr insgesamt günstigen Schadenverlaufs, der von einem Ausbleiben größerer Schäden aus Naturgefahren charakterisiert war, sind die Aufwendungen insgesamt um 0,4 Prozent auf 435,1 Millionen Euro zurückgegangen. Die Allianz hat ihren Kunden in der Schaden- und Unfallversicherung mit 264,3 (261,9) Millionen Euro um 0,9 Prozent mehr an Leistungen ausbezahlt als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Aufwendungen für Versicherungsfälle in der Krankenversicherung beliefen sich auf 15,3 (13,9) Millionen Euro und stiegen damit im Jahresabstand um 9,8 Prozent. In der Lebensversicherung gingen die Aufwendungen für Versicherungsfälle um 3,5 Prozent auf 155,5 (161,1) Millionen Euro zurück.

Kerngesundes Geschäft, Combined Ratio unter 94 Prozent

"Wir sind stark in unserem Kerngeschäft und verfügen über ein gesundes Portfolio", so Littich. Beleg dafür sei das versicherungstechnische Ergebnis, das von 38,0 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2010 um satte 6,4 Prozent auf nunmehr 40,4 Millionen Euro zulegte. Auch in Sachen Rentabilität ist die Allianz top, wie die Combined Ratio zeigt: Nach 94,3 Prozent im ersten Halbjahr 2010 liegt sie aktuell bei starken 93,9 Prozent. "Bei einem normalen Schadenverlauf sind wir zuversichtlich, unsere Wunschmarke im Zielkorridor von 94 bis 95 Prozent zu erreichen", prognostiziert Littich.

Auf der Veranlagungsseite legte das Investment-Ergebnis im Bereich der Lebensversicherung von 76,6 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2011 um 6,9 Prozent auf 81,8 Millionen Euro zu. In der Schaden- und Unfallversicherung führten deutlich geringere realisierte Kursgewinne in Höhe von rund 20 Millionen Euro zu einer Verzerrung des Investment-Ergebnisses, das nach den ersten sechs Monaten 2011 bei 27,0 (50,6) Millionen Euro liegt. Dadurch bedingt ging das Investment-Ergebnis über alle Geschäftsbereiche gerechnet von 127,2 Millionen Euro im Vorjahr um 14,4 Prozent auf 108,8 Millionen Euro zurück. Dies kommt auch im EGT zum Tragen, das aktuell 58,4 Millionen Euro beträgt, nach 82,4 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2010.

Für das zweite Halbjahr erwartet Littich eine Verstärkung der Trendwende bei den Prämieneinnahmen: "Der Outlook ist sehr positiv:
Wir erwarten bis Jahresende einen weiteren Zuwachs im Segment der Vorsorgeprodukte", so Littich. Auch das von Standard & Poor's mit AA, Outlook stable, ermittelte Rating ist nach wie vor das beste aller österreichischen Versicherungen und unterstreicht die nachhaltige Stabilität der Allianz.

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