VP-Leeb: Wien subventioniert mit Kulturlotsen/innen den ÖGB

Kulturlotsen/innen sind lediglich Outsourcing von Betriebsratstätigkeiten des ÖGB - und Wien zahlt

Wien (OTS) - Die Idee, Kontakt zwischen Kulturinstitutionen und
den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie deren Arbeitgebern herzustellen und deren Interesse am Wiener Kulturangeboten zu heben, ist ja prinzipiell begrüßenswert. Die Antwort, warum dies dem Verband gewerkschaftlicher Bildung durch die Stadt Wien finanziert wird, bleibt der SP-Kulturstadtrat aber schuldig. Außerdem ist nicht zu verstehen, warum die Höhe der Subventionszahlungen der Stadt Wien mit 80.000 Euro gleichbleibt, während der Veranstalter ÖGB gleichzeitig seine Eigenleistung von 37.500 Euro auf 17.500 Euro jährlich zurückfährt.

"Es kann doch nicht sein, dass die Stadt Wien den Verband gewerkschaftlicher Bildung für Tätigkeiten finanziell unterstützt, die in das eigentliche Aufgabengebiet des ÖGB fallen und die jahrzehntelang von den Betriebsräten wahrgenommen wurden. Gleichzeitig erhöht die Stadt Wien Gebühren und presst ihre Bürgerinnen und Bürger finanziell aus", kritisiert ÖVP Wien Kultursprecherin LAbg. Isabella Leeb.

Wenn jetzt auch noch angekündigt wird, das Projekt ausbauen zu wollen, dann kann das nur als Provokation gegenüber den Wiener Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern verstanden werden.

"Diese versteckte Quersubventionierung des ÖGB, unter dem Vorwand kulturelle Arbeit zu unterstützen, lehnt die ÖVP Wien daher auf das entschiedenste ab. Der Verband gewerkschaftlicher Bildung ist aufgerufen, auf die Subventionen der Stadt Wien für seine eigentliche Tätigkeit, die noch dazu durch die Beiträge der Mitglieder des ÖGB finanziert sein müssten, zu verzichten", so Leeb abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: T:(+43-1) 4000/81 916, F:(+43-1) 4000/99 819 60
eva.gruy@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0001