RfW-BO Amann: "Drohgebärden" von Bauernbund-Chef Grillitsch sind indiskutable Vorgangsweise

Wenn der Bauerbund-Chef etwas für seine Klientel vorzutragen habe, dann möge er das in angemessener Form tun, frei von "bauerbündlerischem Mistgabel-Rasseln".

Wien (OTS) - Als "indiskutable Vorgangsweise" bezeichnet RfW-Bundesobmann Fritz Amann die "Drohgebärden" von Bauernbund-Chef Grillitsch in Zusammenhang mit der Steuerdebatte. "Abseits aller inhaltlichen Fragen, Grillitsch scheint da etwas zu verwechseln:
Innerhalb der Partei ÖVP mag der Bauerbund-Chef ja den mächtigsten Bund vertreten. Das gibt ihm aber noch lange nicht das Recht, außerhalb der "bündischen Spielwiese" Volkspartei für nicht einmal vier Prozent der Bevölkerung die restliche 96 Prozent in "Geiselhaft" zu nehmen", so Amann.

Im Übrigen sei die Landwirtschaft bei den bisherigen Steuererhöhungen - Stichwort Mineralölsteuer - recht gut "weggekommen", besser jedenfalls als Wirtschaft und Arbeitnehmer. "Während die heimischen KMUs und Pendler unter der hohen Kostenbelastung bei Benzin und Diesel leiden, wurde den Bauern die Agrardiesel-Rückvergütung pro Liter sogar erhöht", so Amann. Wenn der Bauerbund-Chef für seine Klientel etwas vorzutragen habe, dann möge er das in angemessener Form tun, frei von "bauerbündlerischem Mistgabel-Rasseln".

Amann erwarte sich im Übrigen auch eine klare Ansage von Wirtschaftsbund-Chef und WKÖ-Präsident Leitl. "Leitl hat sich klar gegen solche Methoden zu stellen und damit den Unternehmern ein Signal zu senden, dass man in der Regierungspartei ÖVP vielleicht doch noch zwischen partikularen Interessen von Parteiorganisationen und dem Regierungsauftrag unterscheiden kann", so Amann.

Rückfragen & Kontakt:

RfW - Bundesmedienreferat
Isolde Seidl
Tel.: 01 / 408 25 20 -14
seidl@rfw.at http://www.rfw.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | RFW0001