BZÖ-Petzner bringt Sachverhaltsdarstellung gegen Hypo-Führung und Kranebitter wegen Milliardenverschwendung ein

Verdacht der Untreue wegen wirtschaftlich widersinnigem und unvertretbarem Abverkauf - "Wir haben es mit einem zweiten Hypo-Skandal zu tun"

Wien (OTS) - "Wir haben es nach dem von der BayernLB
verursachten ersten Hypo-Skandal nun mit einem zweiten, rein österreichischen, Hypo-Skandal zu tun, den die von der Bundesregierung eingesetzte aktuelle Hypo-Führung zu verantworten hat. Es geht um Milliardenverschwendung auf Kosten des österreichischen Steuerzahlers durch einen wirtschaftlich widersinnigen und unvertretbaren Abverkauf der Hypo-Assets ohne Rücksicht auf Verluste und nicht nachvollziehbare Abschreibungen und Wertberichtigungen in gigantischer Höhe. Es geht damit um die mutwillige und grob fahrlässige Zerstörung und Verschleuderung von Vermögen des Steuerzahlers und der Republik Österreich. Ich werde daher eine Sachverhaltdarstellung wegen des Verdachts der Untreue gegen die aktuelle Hypo-Führung unter Vorstand Gottwald Kranebitter und Aufsichtsratschef Johannes Ditz sowie den Chef der Finanzprokuratur, Wolfgang Peschorn, einbringen." Das kündigt für das BZÖ dessen stellvertretender Klubobmann NRAbg. Stefan Petzner nach Rücksprache mit seiner Rechtsvertretung und Prüfung der Erfolgsaussichten einer solchen Anzeige an.

Petzner verweist in diesem Zusammenhang neben unzähligen kritischen Medienberichten auf eine aktuelle Aufdecker-Story des Wirtschaftsmagazins "trend", wonach "allein bei den 50 größten Kreditfällen die Einzelwertberichtigungen mit 1,5 Milliarden Euro mehr als die Hälfte der aushaftenden Beträge betragen" und die aktuelle Hypo-Führung unter Kranebitter laut "trend" "den Schuldnern bei sofortiger Bezahlung des noch nicht wertberichtigten Obligos einen Sonderrabatt von bis zu 40 Prozent gewähren möchte."

Für den stellvertretenden BZÖ-Klubobmann ist diese "milliardenschwere Rabatt-Schlacht" schwer kriminell, zumal es sich um keine Einzelfälle handle, sondern die Hypo offensichtlich flächendeckend ohne Rücksicht auf Verluste abverkaufe und ausverkaufe. "In Zeiten einer Krise und in Zeiten wo die Preise am Boden sind alles was man hat auf den Markt zu werfen, hat mit einer vernünftigen Sanierungsstrategie nichts zu tun, sondern erinnert mehr an eine von oben verordnete und strafrechtlich relevante, milliardenteure Crash-Strategie", kritisiert Petzner und verweist als weiteres Beispiel auf das Schlosshotel Velden, das 120 Millionen Euro wert ist und mit angeblich unter vierzig Millionen Euro um weniger als die Hälfte verscherbelt wurde. "Es liegen genügend Sachverhalte vor, die eine Sachverhaltsdarstellung wegen Untreue nicht nur rechtfertigen und notwendig, sondern auch aussichtsreich machen. Jemand muss schließlich auf das Geld der Steuerzahler achten und diesem wirtschaftswahnsinnigen Treiben ein Ende bereiten", argumentiert der stellvertretende BZÖ-Klubobmann und Kärntner Abgeordnete und fordert einmal mehr den Abgang der Hypo-Führung. "Im Interesse des Steuerzahlers, der Bank und ihrer Mitarbeiter", so Petzner.

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