UGöD: Solidarität mit den 10 000 A1-KollegInnen

Kein Abwälzen der Folgen von Selbstbedienung und Misswirtschaft des alten Managements auf die Belegschft

Wien (OTS) - Während in den Medien Selbstbedienung, Korruption, Parteienfinanzierung und Misswirtschaft des früheren Managements Schlagzeilen macht wünschen wir euch, den 10 000 bzw. als internationale Gruppe 16 500 Wert schaffenden ArbeitnehmerInnen und eurer Vertretung Erfolg bei der Sicherung und Neuschaffung von Arbeitsplätzen, bei der steten Verbesserung von Arbeitsbedingungen und Einkommen. Die Folgen der ins Kriminelle gehenden Management-Fehler dürfen nicht von der Belegschaft bezahlt werden, ebenso wie die Folgen von Spekulation und ungezügeltem Gewinnstreben nicht durch Sozialabbau und auf Kosten der öffentlich Bediensteten behoben werden können. Die Verursacher haben für den von ihnen angeriochteten Schaden aufzukommen.

Die beiden Vorsitzenden der UGöD, Beate Neunteufel-Zechner und Reinhart Sellner, weisen in ihrer Solidaritätsadresse an die TELEKOM-KollegInnen und ihren Zentralausschuss gewand, auf gewerkschaftliche Forderungen hin, die auch für ihre Arbeit als Betriebsrätin bzw. Personalvertreter entscheidend sind: "Statt Boni für Manager sollen überdurchschnittliche Betriebsergebnisse in Form von Prämien allen MitarbeiterInnen zugute kommen, weil diese sie erwirtschaftet haben. Gesellschaftlicher Reichtum soll allen zugute kommen, nicht allein steuerprivilegierten Millionären, Erben von großen Vermögen und Spekulanten. Gegen die in den Zeitungen gemeldete parteipolitische und finanziell abgegoltene Einbindung einzelner Betriebsräte in Korruptionsaffairen hilft eine den KollegInnen verantwortliche parteiunabhängige Interessensvertretung durch Betriebsräte und Personalvertretung."

Rückfragen & Kontakt:

Beate Neunteufel-Zechner, UGöD-Vorsitzteam,
e-mail: beate.neunteufel-zechner@onb.ac.at,
Reinhart Sellner, UGöD-Vorsitzteam,
e-mail: reinhart.sellner@gmx.at,
Homepage: www.ugoed.at/

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