ÖAMTC-Flashmob im Zeichen der Verkehrssicherheit (Teil 1, + Fotos, + Videos)

Auf die Kleinsten achten - den Straßenverkehr aus der Sicht von Kindern wahrnehmen

Wien (OTS) - Warum der ÖAMTC für die Verkehrssicherheit auf die Straße geht? "Erstens, weil Verkehrssicherheit ein Hauptanliegen des Clubs ist. Zweitens ist es naheliegend, direkt am Ort des Geschehens auf Probleme aufmerksam zu machen und zu sensibilisieren", erläutert ÖAMTC-Generalsekretär Oliver Schmerold die Motive zum Flashmob beim Wiener Museumsquartier.

"So klein ohne Hut" lautet das Motto des vom ÖAMTC initiierten Flashmobs. Im Fokus steht die Problematik, dass Kinder und erwachsene Verkehrsteilnehmer den Straßenverkehr aus gänzlich verschiedenen Perspektiven wahrnehmen. Das führt vor allem bei Kindern zu brenzligen Situationen. So liegt der Größenunterschied zwischen einem Erwachsenen und einem Kind bei rund 50 Zentimetern. "Eine Differenz, die auch große Unterschiede beim Einschätzen von Gefahren bewirkt", erläutert der ÖAMTC-Generalsekretär. Der Club hat die "fehlenden Zentimeter" kurzerhand mit gelben Hüten kompensiert - sie wurden an alle am Flashmob teilnehmenden Kinder verteilt. Denn nur mit Hut erreichen Kinder die Größe ihrer Begleitpersonen. Umgekehrt müssen Begleitpersonen erst niederknien, um einen Eindruck von der Perspektive eines Kindes zu erhalten.

"Rund 80 am Flashmob teilnehmende Personen haben deutlich gemacht, dass sich viele Menschen für ein so wesentliches Thema wie Kinderverkehrssicherheit mobilisieren lassen. Gerade rechtzeitig vor Schulbeginn will der ÖAMTC den Eltern einen wertvollen Input für das Schulwegüben mitgeben", zeigt sich Oliver Schmerold von dieser sinnvollen Aktion überzeugt.

Verkehrssicherheitsarbeit wird beim Club groß geschrieben

Im Rahmen der "Decade of Action for Road Safety 2011-2020" hat der ÖAMTC ein Ziel: "Wir setzen Aktionen zum Thema Verkehrssicherheit, zeigen bestehende Risiken auf, rütteln wach und schärfen das Gefahrenbewusstsein", erläutert ÖAMTC-Generalsekretär Schmerold. Ein erster Schritt auf diesem Weg wurde vom Club im Mai dieses Jahres mit dem Start der Bewusstseinskampagne "7 Schicksale - 7 Schatten" getan. Diese Aktion richtet sich vorrangig an die Zielgruppe der 15- bis 24-Jährigen und ist als Roadshow für Schulen und Kasernen konzipiert. Im Mittelpunkt stehen lebensgroße Schattenfiguren, die jeweils die Geschichte eines verunglückten Jugendlichen erzählen. Denn gerade für junge Fahranfänger besteht ein erhöhtes Risiko, im Straßenverkehr tödlich zu verunfallen. Mit dem Flashmob unter dem Motto "So klein ohne Hut" folgt nun ein weiterer Schritt in Richtung Sensibilisierung für mehr Verkehrssicherheit, mit dem der ÖAMTC vor allem die Zielgruppe der Vorschul- sowie Volksschulkinder und deren Begleitpersonen ansprechen will.

Erschreckende Unfallzahlen fordern Handlungen

Alle drei Minuten stirbt ein Kind im Straßenverkehr, 96 Prozent der Unfälle geschehen in Schwellen- und Entwicklungsländern. Aufgrund dieser erschreckenden Zahlen macht sich die Fédération Internationale de l'Automobile (FIA), Dachorganisation des ÖAMTC, seit dem Jahr 2006 mit der Kampagne "Make Roads Safe" für mehr globale Sicherheit im Straßenverkehr stark. Ein erster Etappenerfolg wurde im März des vorigen Jahres erreicht: Die UNO hat in New York die "Decade of Action for Road Safety" ausgerufen.

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(Fortsetzung folgt)

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