Migranten zur Feuerwehr: Staatssekretär Kurz erfreut über Bewegung in Kärnten

Treffen am Mittwoch mit LH Dörfler und LH Voves; "Integration durch Leistung"

Wien (OTS) - Nach seinem Vorstoß, dass Migranten nicht länger die Teilnahme an der Freiwilligen Feuerwehr verwehrt bleiben solle, zeigt sich Staatssekretär Sebastian Kurz erfreut über Bewegung in Kärnten. "Wer helfen will, soll helfen können. Ich bin überzeugt, dass Integration in erster Linie durch Leistung funktioniert. Wer sich engagiert, im Beruf, im Verein und für die Gemeinschaft, der findet Anerkennung und Identifikation. Es ist daher nur selbstverständlich, dass man Migranten diese Leistung, etwa bei der Freiwilligen Feuerwehr, auch ermöglichen muss", so Kurz zu den heutigen Aussagen von Kärntner Landespolitikern.

In Kärnten und in der Steiermark ist es ausländischen Staatsbürgern laut Landesgesetz untersagt, Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr zu sein. Nachdem Staatssekretär Kurz letzten Monat diesen Missstand aufgezeigt hatte, gab es positive Signale aus der Steiermark für eine Änderung des Landesgesetzes. Aus Kärnten aber hatte es eine ablehnende Haltung gegeben. Dabei wurde die Causa erst durch einen Feuerwehrkommandanten einer Kärntner Gemeinde ins Rollen gebracht, der sich an das Integrationsstaatssekretariat gewandt hatte.

Am Mittwoch trifft Staatssekretär Kurz Kärntens Landeshauptmann Dörfler. Hierbei handelt es sich um einen Antrittsbesuch, wobei jedoch auch das Bundesland betreffende Integrationsthemen zur Sprache gebracht werden. Unter anderem auch das Kärntner Landesfeuerwehrgesetz. Darüber hinaus trifft Kurz am Mittwoch auch den steirischen Landeshauptmann Franz Voves zu Gesprächen.

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