FPÖ: Vilimsky für Untersuchungsausschuss zu Telekom-Affäre

Verdacht einer ÖVP-BZÖ-SPÖ-Parteienfinanzierung

Wien (OTS) - Für einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss
zur Telekom-Affäre sprach sich heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky aus. Die politische Verantwortung schwarzer, oranger und roter Politiker müsse umfassend aufgeklärt werden.

Die Liste prominenter Namen in diesem Skandal, so Vilimsky, sei lang, angefangen vom ehemaligen ÖVP-Bundeskanzler Schüssel mit seinen Verbindungen zu Taus und Mensdorff-Pouilly über das rot-schwarze Bindeglied Hochegger, den seit 2002 der ÖVP zuzurechnenden ehemaligen Finanzminister Grasser, den BZÖ Minister Gorbach (damals unter dem BZÖ-Obmann Westenthaler und dessen Stellvertreter Scheibner) bis hin zum ehemaligen SPÖ-Bundeskanzler Gusenbauer mit seinen Verbindungen zu Martin Schlaff. Auch der ehemalige Nationalratsabgeordnete Wittauer sei ab 2005 Mitglied des BZÖ gewesen. Hier gebe es starke Indizien und Verdachtsmomente hinsichtlich einer ÖVP-BZÖ-SPÖ-Parteienfinanzierung.

"HC Strache hat als FPÖ-Obmann seit 2005 sichergestellt, dass solche Personen in der Freiheitlichen Partei keinen Platz mehr haben", betonte Vilimsky. Alle beteiligten Verdächtigen seien heute beim BZÖ. Jetzt brauche es lückenlose Aufklärung, so Vilimsky weiter. Ein Untersuchungsausschuss wäre dazu das geeignete Mittel.

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