Ab Montag freie Fahrt für U6 auf der ganzen Strecke

Strecke zwischen Westbahnhof und Alserstraße befahrbar, Komplettsanierung für Station

Wien (OTS) - Wie geplant geht die Teilsperre der U6 zwischen Westbahnhof und Alserstraße am kommenden Montag zu Ende. Dann ist U6 wieder durchgängig zwischen Floridsdorf und Siebenhirten befahrbar. Die wegen Sanierungsarbeiten weiter gesperrte Station Josefstädter Straße wird nicht eingehalten und durchfahren. Die in den letzten Wochen von der Teilsperre betroffenen Stationen Burggasse und Thaliastraße sind ab 29. August wieder für Fahrgäste geöffnet.

Die Sanierungsarbeiten in der Station Josefstädter Straße sind soweit fortgeschritten, dass der Gleisbereich wieder frei ist und Züge die Station durchfahren können. Ab 29. August wird daher auch die Ersatzlinie E nicht mehr in Betrieb sein. Knapp zwei Millionen Fahrgäste sind seit 18. Juli auf die Straßenbahnlinie E, die zwischen Westbahnhof und der U6-Station Nussdorfer Straße verkehrte, ausgewichen. Hunderttausende sind auf andere Linien und Routen ausgewichen.

Seit 18. Juli wurden in der Station Josefstädter Straße umfangreiche Sanierungsarbeiten am über 110 Jahre alten denkmalgeschützten Bauwerk durchgeführt. So wurden Teile des Mauerwerks, durch das Flüssigkeit drang und die Fassade in Mitleidenschaft zog, bereits saniert. Im Bereich der Bahnsteigkante wurde neues Mauerwerk errichtet, um die Station in Zukunft besser vor Feuchtigkeit und Nässe zu schützen. Beide Bahnsteige wurden zur Erneuerung abgetragen. Im Bereich des Gleistroges wurden neue Isolierungen angebracht, um das Mauerwerk in Zukunft vor Feuchtigkeit und Nässe zu schützen. Wegen dieser Arbeiten war ein Durchfahren der Station in den letzten Wochen nicht möglich.

Sanierungsmaßnahmen werden zur Komplettsanierung ausgeweitet

Die Sanierungsarbeiten in der Station werden in den nächsten Monaten fortgesetzt. Die Wiener Linien haben sich nach genauen technischen Untersuchungen jetzt dazu entschlossen, nicht nur die Schäden der Station zu beheben, sondern die Maßnahmen zu einer Totalsanierung auszuweiten. Zusätzlich zur Sanierung des schadhaften Mauerwerks wird die Station in den nächsten Monaten auch im Inneren komplett saniert. Neue Bahnsteige werden errichtet und verfliest, die Stiegenaufgänge werden abgerissen und neu errichtet, Zwischendecken werden erneuert und auch die technischen Anlagen (Heizung, Lüftung, Elektrotechnik) auf den neuesten Stand gebracht sowie die Betriebsräume komplett saniert.

Die Wiener Linien arbeiten daran, bis Ende des Jahres einen provisorischen Zugang zur Station zu ermöglichen und die Station wieder für Fahrgäste zu öffnen. Die Sanierungsarbeiten und in Folge die Sanierung der beschädigten Fassade werden bis ins nächste Jahr andauern.

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