AMIS-Pleite: "Andreas Hofer" entscheidet sich für EAS und VOGL

Feldkirch (OTS) - Heinz Kapferer kämpft seit 2005 mit dem Willen und der Beharrlichkeit eines Freiheitskämpfers für AMIS Geschädigte. Ihm angeschlossen haben sich zahlreiche Versicherungsberater und Vermögensberater.

Mehr als 80 dieser Berater haben sich vor über 5 Jahren zur Gruppe "BERATER HELFEN AMIS GESCHÄDIGTEN" zusammengeschlossen. Sie bieten AMIS Anlegern Hilfe, indem sie sie bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche kostenlos und umfangreich unterstützen.

Begeistert sind die ca. 3.000 AMIS Geschädigten vor allem von der guten Organisation und Struktur der Gruppe. Unter der Leitung von Heinz Kapferer wurden 19 Arbeitsgruppen eingerichtet. Dadurch ist der enge Kontakt von AMIS Anlegern zu ihrem persönlichen Berater gesichert. Jeder dieser Berater kann seinen Anlegern rasch und unbürokratisch die gewünschte Unterstützung bieten.

Heinz Kapferer ist auch Mitglied im Anlegerausschuss in Luxemburg und vertritt dort einsatzkräftig die Interessen aller AMIS Anleger.

Jetzt hat sich die Gruppe "BERATER HELFEN AMIS GESCHÄDIGTEN" dazu entschieden, die Dienste des Prozessfinanzierers EAS Erste Allgemeine Schadenshilfe AG und der Geschädigtenanwaltsfirma VOGL Rechtsanwalt GmbH anzunehmen. Primäre Zielsetzung des prozesserfahrenen Dr. Hans-Jörg Vogl ist es, die Ansprüche von Geschädigten gegenüber der Republik Österreich und der AeW Anlegerentschädigung von Wertpapierfirmen GmbH rasch und effizient durchzusetzen. Bereits über 1.500 Geschädigte ziehen mit der EAS und VOGL an einem Strang.

Den Grund, warum sich so viele AMIS Anleger für diesen Weg entschieden haben, sieht Heinz Kapferer im nicht zufriedenstellenden Vergleichsangebot, das den geschädigten Anlegern nunmehr von der Republik Österreich unterbreitet wurde. "Es ist ganz einfach viel zu wenig, wenn die Republik jetzt 27% anbietet und dabei die unklare und differenzierte Entschädigung, die aus Luxemburg zu erwarten ist, nicht berücksichtigt." Nach derzeitigen Einschätzungen dürfte sich der aus Luxemburg zu erwartende Entschädigungsbetrag zwischen 40 und 45% der Forderungssumme belaufen, wobei die Leistungen von Anleger zu Anleger variieren können.

Einige der Anleger können aus Luxemburg eine Entschädigungsleistung von bis zu 45% der angelegten Summe erwarten. Andere Geschädigte erhalten aus Luxemburg nur 7% der angelegten Summe. Die Ursache liegt darin, dass bei Umschichtungen der verlorene Betrag nicht ersetzt wird. Dies ist laut Kapferer äußerst ungerecht. Insgesamt geht es ja darum, dass alle Anleger einem großangelegten Betrug aufgesessen sind. "Deshalb", so Kapferer, "ist das Cash In/Cash Out-Prinzip anzuwenden". Vom einbezahlten Betrag sind allfällige Auszahlungen abzuziehen. Die Differenz bildet den Schaden.

Laut Kapferer ist das Angebot der Republik Österreich "schäbig". Es geht darüberhinaus nicht auf die individuellen Schäden ein. Es kann nicht sein, dass ein Geschädigter etwa 65%, der andere Geschädigte lediglich 35% seines Schadens erhält, zumal ein einheitlicher Betrug hinter allem steckt. Kapferer hat sich dazu entschieden, den Prozessfinanzierer EAS Erste Allgemeine Schadenshilfe AG ins Boot zu ziehen, damit ein höheres Vergleichsanbot, jedenfalls aber eine Gleichberechtigung der Geschädigten herbeigeführt werden kann.

Im Übrigen ist Kapferer äußerst skeptisch, dass tatsächlich 83% aller Geschädigten das Angebot der Republik Österreich annehmen. Dies vor allem deshalb, weil die Geschädigten und deren Berater derzeit ja noch gar nicht wissen, was von Luxemburg tatsächlich erhalten wird.

Laut Mitteilung von Kapferer und der EAS Erste Allgemeine Schadenshilfe AG sind derzeit ernstliche Überlegungen in Gange, die Republik Österreich zu verklagen, weil das Angebot als zu nieder erachtet wird. In diesem Fall hätte die Republik Österreich zwei Geschädigtengemeinschaften, eine, welche von der Advofin vertreten ist und eine, welche von der EAS Ersten Allgemeinen Schadenshilfe AG vertreten ist, auf der Gegenseite. Die Republik wird sich ernsthaft zu überlegen haben, ob sie riskiert, dass gegen sie mehrere tausend Klagen eingebracht werden.

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Dr. Hans-Jörg Vogl
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