Neues Volksblatt: "Die Hitz!" (von Michael Kaltenberger)

Ausgabe vom 26. August 2011

Linz (OTS) - Kein Tag vergeht, an dem nicht neue Vorschläge für die Verwendung der von SPÖ und Grünen geforderten Vermögenssteuer gemacht würden. Aber: Um das alles zu finanzieren, genügt es nicht, die Reichen zu besteuern, man müsste ihnen ihr ganzes Geld wegnehmen. Und dann ist noch nicht sicher, ob's reicht.
Der vorerst letzte Vorschlag kam vom grünen Wiener Klubobmann David Ellensohn, der meinte, mit der bundesweiten Reichensteuer könnte sich Wien die Gebührenerhöhungen ersparen.
Zum Verständnis: Wenn der Bund eine Vermögenssteuer einführt, braucht man in Wien den laut ÖVP-Chefin Christine Marek ohnehin mehr als kostendeckenden Wassertarif nicht um 33! Prozent zu erhöhen.
Dazu ist nur eins zu sagen: die Hitz!
Jetzt aber zum Ernst: Sollte es zusätzliche Einnahmen geben, woher auch immer, muss der Schuldenabbau oberste Priorität haben. Damit wir den Jungen nicht zwei finanzielle Rucksäcke umhängen: die Pensionslasten und die Schulden. Beides werden sie nicht tragen können und auch nicht tragen wollen.
Deshalb sollten wir den Anstand haben, unsere Rechnungen selber zu zahlen und nicht - frei nach Gerhard Bronners Lied - nach dem Motto zu leben: die Kinder werdn's schon richten ...

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