FPÖ-Strache: Rechnungshofbericht zeigt Selbstbedienungsmentalität von SPÖ und ÖVP

Wien (OTS) - Der heute vom Rechnungshof präsentierte Bericht über Verträge der geschäftsführenden Leitungsorgane in öffentlichen Unternehmen ("Managerverträge"), zeige deutlich die Selbstbedienungsmentalität der roten und schwarzen Staatsmanager, so der freiheitliche Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache. Dabei sei es nicht mehr verwunderlich, dass zahlreiche Staats-Betriebe-Manager mehr verdienen würden als der Bundespräsident, so Strache.

Zu alledem seien die Gagen derart gestaltet, dass nicht nachvollziehbar sei, wofür Prämien, die oft einen erheblichen Bestandteil der Gehälter ausmachen würden, tatsächlich ausbezahlt würden, kritisierte Strache. Auch habe der Rechnungshof auf oftmals fehlende oder nicht korrekte Job-Ausschreibungen hingewiesen, zitierte Strache, der den Grund darin sieht, dass so SPÖ- oder ÖVP-nahe Manager leichter auf Posten gehievt werden könnten, für die sie nicht geeignet seien.

Es zeige sich deutlich, so Strache, dass SPÖ und ÖVP die öffentlichen Unternehmen als reine Selbstbedienungsläden und Postenschachervereine missbrauchen würden. Es daher auch nicht verwunderlich, dass die Mehrzahl der Unternehmen Managervergütungen nicht veröffentlichten würden und damit den OECD-Grundsätzen der Corporate Governance hinsichtlich der Offenlegung der Managergehälter nicht entsprechen würden, kritisierte Strache.

Wenn es allerdings darum gehe Inserate in Zeitungen zu schalten, um den jeweiligen ressortverantwortlichen Minister gut aussehen zu lassen, seien die staatsnahen Manager vorne dabei, so Strache, der etwa an ÖBB und Asfinag-Inseratenkampagnen erinnerte, die schon jenseits des guten Geschmacks angesiedelt waren. "Hier funktioniert die rot-schwarze Proporz-Philosophie vom 'Geben' und 'Nehmen' perfekt zum Schaden des Steuerzahlers", sagte Strache, der nicht müde werden wird, den Bürger über diese Verhaberungen zwischen Wirtschaft und Regierung aufzuklären.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0004