Kogler zu Rechnungshofbericht: Managerverträge brauchen mehr Transparenz

Öffentliche Unternehmen dürfen nicht weiter Selbstbedienungsläden sein

Wien (OTS) - "Der heute vorgelegte Rechnungshofbericht zeigt deutlich: Es gibt akuten Handlungsbedarf", sagt der Grüne Vize-Klubchef und Rechnungshofsprecher, Werner Kogler, zum heute präsentierten Rechnungshofbericht. Darin enthalten ist ein äußerst kritischer Befund zu den Managerverträgen in staatsnahen Betrieben. "Der Bericht ist eine wertvolle Vertiefung des Einkommensberichts. Hier werden sehr detailliert die Grundlagen erklärt, auf denen die jüngsten Skandale wachsen und gedeihen konnten", streicht Kogler hervor und fragt sich: "Wie lange will die Regierung noch mit Reformen warten?"

Die Grünen fordern, dass endlich Transparenz und verantwortungsvolles Handeln im öffentlichen Sektor gegenüber den BürgerInnen einkehrt. Insbesondere müssen die OECD-Empfehlungen zu "Corporate Governance" und Gehaltsoffenlegungen für öffentliche Unternehmen verpflichtend gemacht werden. Juristische Schlupflöcher sowie der föderale Wildwuchs bei der Besetzung von Managerjobs müssen beendet werden. Eine weitere langjährige Forderung der Grünen ist, für öffentliche Unternehmen eine Form von Jahresversammlungen einzuführen. Diese sollen allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern offenstehen. "Es muss endlich Schluss damit sein, dass öffentliche Unternehmen als Selbstbedienungsläden für einzelne Politiker und Manager dienen", fordert Kogler.

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