Transporteure fordern ernsthafte verkehrspolitische Konzepte statt Abkassierer-Methoden

WKÖ-Herzer: "Österreichische Verkehrspolitik gekennzeichnet von Konzept- und Planlosigkeit"

Wien (OTS/PWK610) - "Das Vorgehen der Verantwortlichen in der österreichischen Verkehrspolitik ist seit Jahrzehnten gekennzeichnet durch Konzept- und Planlosigkeit," ärgert sich Wolfgang Herzer, Obmann des Fachverbandes Güterbeförderung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), über die jüngsten Äußerungen von Verkehrsministerin Doris Bures zur geplanten Mauterhöhung auf der A 12 Inntalautobahn.

"Uns ist bekannt, dass die politischen Allerweltsforderungen nach Verlagerung der Güter von der Straße auf die Schiene und die Reduzierung des Transitverkehrs zur politischen Grundeinstellung der österreichischen Verkehrsminister gehört. Allerdings greift man hier immer wieder auf untaugliche Mittel - nämlich Mauterhöhungen -zurück. Diese treffen im überwältigenden Ausmaß den innerösterreichischen Verkehr und die österreichische Wirtschaft und führen nachweislich zu keiner Reduzierung des Transitverkehrs".

Anstatt sich ernsthafte Konzepte zur Erreichung der verkehrspolitischen Zielsetzungen zu überlegen und die Bahn wirklich zu stärken, greift man seit jeher auf Abkassierer-Methoden zurück, die keinerlei Lenkungs- oder Reduzierungseffekte haben, so Herzer. "Um die Verlagerung wirklich ernsthaft voranzutreiben, sollte man gerade an den Transitachsen weiter an der Attraktivierung des Kombinierten Verkehrs arbeiten und zwar durch interessante Angebote und Preisgestaltung und nicht durch Zwangsmaßnahmen." (PM)

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