Eurobonds: BZÖ-Bucher verlangt Garantieerklärung der Regierung

"Eurobomben" sind nicht finanzierbar - Regierung muss sich klar distanzieren

Wien (OTS) - Eine Garantieerklärung von der Bundesregierung, dass keine Eurobonds gekauft werden, verlangte BZÖ-Bündnis- und Klubobmann Josef Bucher am Donnerstag in einer Pressekonferenz. "Diese "Eurobomben", die Österreich mit bis zu zwei Milliarden Euro belasten, sind nicht finanzierbar und belasten die Steuerzahler!", warnte Bucher. Zudem sei dies ein erster Schritt zu einer EU-Wirtschaftsregierung und schließlich zu einer Zentralregierung, die das BZÖ ablehnt.

Für Bucher sind Eurobonds "nicht der richtige Weg zur Gesundung des Euro, sondern eine eigene Währung für Griechenland ist nötig." Dieser Meinung seien in Deutschland bereits rund 50 Prozent der Volksökonomen. Zudem habe vor allem die deutsche Kanzlerin Merkel -die die Eurobonds zusammen mit dem französischen Staatschef Sarkozy geplant hat - zunehmend auch schon Probleme in den eigenen Reihen, erinnerte Bucher.

Der BZÖ-Chef warnte, dass Eurobonds-Käufe durch die europäische Zentralbank die Inflation weiter anheizen würden - "das trifft besonders die kleinen und mittleren Einkommensbezieher!" Deshalb will Bucher eine Diskussion im Parlament mit einer klaren Garantieerklärung der Bundesregierung, sich an den Eurobonds nicht zu beteiligen. Denn für die benötigte zwei-drittel Mehrheit stünden die Grünen schon bereit - "die wollen die Eurobonds", so Bucher.

"Als Nettozahler muss Österreich künftig schon eine Milliarde Euro statt wie bisher 600 Millionen zahlen. Zusätzlich auch noch marode Länder durch Eurobonds aufzufangen - das ist nicht mehr finanzierbar", warnte Bucher.

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