VP-Hoch ad Schicker/Ellensohn: Wenn Realitätsverweigerung schmerzen würde

Wien (OTS) - Erstaunt zeigt sich ÖVP Landesgeschäftsführer Alfred Hoch über die Aussagen der Klubobmänner Schicker und Ellensohn in der heutigen Ausgabe der Tageszeitung "Österreich". "Wenn Realitätsverweigerung schmerzen würde, hätten die beiden ein ernsthaftes Problem. Es ist erstaunlich, mit welcher Vehemenz versucht wird die Wahrheit zu leugnen. Fakt ist, dass das rot-grüne Wien ausgerechnet im selbst ausgerufenen Jahr der Bildung, Einsparungen im Wiener Pflichtschulbereich vornimmt. Die Aussage von Schicker, dass die Zahl von 140 eingesparten Lehrer/innen nicht den Tatsachen entspreche ist richtig - richtig ist vielmehr, dass Wien insgesamt 300 Lehrer/innen einspart (160 im abgelaufenen, 140 im kommenden). Bei tausenden Unterschriften für die Rücknahme dieser Einsparungen auf dem Rücken von Wiens Schüler/innen von einem Flop zu sprechen, grenzt an Realitätsverweigerung. Die Unterschriften wurden bereits an Bürgermeister Häupl übergeben. Dass sich die Grünen hier zum Steigbügelhalter der SPÖ machen lassen, ist eine Schande und sollte allen, die Grün gewählt haben, zu denken geben. Die Grünen haben alle ihre Grundsätze über Bord geworfen", so Hoch.

Gesamtschule keine Lösung

"Auch wenn man Lügen und falsche Behauptungen täglich wiederholt, so werden sie nicht wahr. Fakt ist, wie die Volksschule belegt, dass die Einführung einer Gesamtschule keine Lösung ist. Wie kürzlich der Wiener Lesetest zeigte, kann jeder vierte Wiener Schüler nach Abschluss der Volksschule, einer Gesamtschule, nicht oder nur unzureichend lesen. Dass Wien bildungspolitisch auf dem Holzweg ist, bestätigte erst gestern auch das WIFO - Wien befindet sich dank verfehlter Politik auf dem absteigenden Ast. Die rot-grüne Titanic fährt Wien gegen die Wand. Es heißt aufwachen, liebe Genossen" so Hoch weiter, für den die Erhaltung des Gymnasiums außer Streit steht. "Der SPÖ geht es ganz offenkundig um eine gleichmacherische Nivellierung nach unten. Die Menschen wollen aber anders als Rot-Grün, dass Leistung etwas zählt. Der ÖVP geht es um Eignung, Neigung, Vielfalt und Differenzierung. Eine Einheitsschule bedeutet:
für alle das Gleiche und für keinen das Richtige. Es bleibt zu hoffen, dass der Schrecken der rot-grünen Landesregierung für Wiens Schüler/innen bald ein Ende hat. Wir werden auch in Zukunft die Fehler, Baustellen und Mängel im Wiener Bildungssystem gnadenlos aufzeigen und unsere Finger in die zahlreichen offenen Wunden der Wiener Bildungspolitik legen", so Hoch abschließend.

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