Aktuelle Ozonbelastung

Erhöhte Werte im Nordosten

Wien (OTS) - An 10 Messstellen im Nordosten wurde gestern die Informationsschwelle von 180 mikrogramm/m3 (Einstundenmittelwert) überschritten, auch in den nächsten Tagen sind nachmittags hohe Werte möglich. Das kann bei einzelnen, besonders empfindlichen Personen und erhöhter körperlicher Belastung geringfügige Beeinträchtigungen hervorrufen. Der normale Aufenthalt im Freien ist auch für empfindliche Personen unbedenklich.

Ozondaten per App & online

BesitzerInnen von Smartphones können sich ab sofort über den stundengenauen Ozonwert in ihrer Nähe informieren und sich bei Überschreitung der Schwellenwerte warnen lassen. Das Service ist kostenlos. Die Messwerte können auch unter www.umweltbundesamt.at abgerufen werden.

Die stündlich aktualisierten Ozonmesswerte für ganz Österreich werden von den Ämtern der Landesregierungen und dem Umweltbundesamt zur Verfügung gestellt. In Österreich werden gegenwärtig über 100 Ozonmessstellen betrieben.

Informations- und Alarmschwelle

Zum Schutz der Bevölkerung vor überhöhten Ozonbelastungen sind im Ozongesetz eine Informations- und eine Alarmschwelle festgesetzt. Die Informationsschwelle wird bei einer einstündigen Ozonkonzentration von mehr als 180 mikrogramm/m3, die Alarmschwelle wird bei einer einstündigen Ozonkonzentration von mehr als 240 mikrogramm/m3 erreicht.

Ozonbelastung

Eine hohe Ozonbelastung betrifft vor allem Kinder mit überempfindlichen Bronchien, Personen mit schweren Erkrankungen der Atemwege und/oder des Herzens sowie Asthmakranke. Wird die Informationsschwelle überschritten, sind ein Spaziergang, Baden oder ein Picknick auch für empfindliche Personen unbedenklich. Steigen die Ozonwerte jedoch weiter und erreichen die Alarmschwelle, sollten ungewohnte und starke Anstrengungen im Freien, vor allem zu Mittag und am frühen Nachmittag, vermieden werden.ub

Rückfragen & Kontakt:

Sabine Enzinger, Pressestelle Umweltbundesamt,
Tel.: 01 31304 - 5488
E-Mail: sabine.enzinger@umweltbundesamt.at

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