Gebühren für Wasser, Kanal und Müll als Betriebskostentreiber

Wien (OTS) - Die Wiener Stadtregierung hat die Erhöhung der Gebühren für Wasser ab 01.01.2012 um 33%, jene von Kanal um 6,2% und von Müll um 6,3 % angekündigt. "Einmal mehr erweisen sich diese Gebühren der öffentlichen Hand als Betriebskostentreiber," stellt Mag. Udo Weinberger, Präsident des Österreichischen Verbandes der Immobilientreuhänder ÖVI fest.

Was bedeutet diese Gebührenanhebung? Ab 2012 verteuern sich die Betriebskosten durchschnittlich um ca. 6 %. Die "einmalige" Teuerung der Wassergebühren alleine bewirkt einen außergewöhnlichen Anstieg um 2 Prozentpunkte. In absoluten Zahlen heißt dies für einen Wiener Haushalt mit 70 m2 Wohnfläche: Mehr als 100 EURO Mehrbelastung pro Jahr sind zu erwarten!

Die durchschnittliche Verteilung von Betriebskosten (ohne Lift) in Wien:

BK in % Wasser 7,0 Kanal 9,0 Müll 11,0 Verwaltung 15,8 Versicherung 24,2 Reinigung 24,0 sonstige 9,0 100,0 Quelle: ÖVI, MVÖ-BK-Spiegel

Der Vorhalt der Rathausopposition, dass laut Rechnungshofbericht ohnehin hunderte Millionen Euro Gewinn in den vergangenen Jahren erwirtschaftet worden seien, wird lapidar vom Tisch gewischt. "Mieter und Wohnungseigentümer werden ohne nachvollziehbare Begründung vor vollendete Tatsachen gestellt. Wenn zeitgleich fragwürdige Werbemaßnahmen - wie etwa von der MA 48 auf verschiedenen Radiosendern - finanziert werden, ist eine Erhöhung schon gar nicht einzusehen. Zumal es ja keinen Wettbewerb gibt und sich der Kunde den Anbieter nicht aussuchen kann," so Weinberger abschließend.

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