Bures: Ab Herbst Forschungspraktika für Studentinnen

200 bis 300 Plätze stehen bereit - erfolgreiche Initiative der SchülerInnenpraktika wird ausgeweitet

Wien (OTS/BMVIT) - Studentinnen technischer und naturwissenschaftlicher Fächer können ab Herbst hochqualitative Praktika in Forschungs-Unternehmen und -Institutionen absolvieren. Samt Sozialversicherung und mindestens 1.400 Euro Brutto pro Monat. Ermöglicht hat das Innovationsministerin Doris Bures, die mehr Frauen in die Forschung bringen will. "Mehr Frauen in der Forschung heißt mehr Ressourcen für die Unternehmen und bessere Karrierechancen für die Frauen", so Innovationsministerin Bures Mittwochabend beim "Gender Cocktail" im Rahmen der Alpbacher Technologiegespräche 2011. ****

"Der Forschungs- und Technologiebereich ist in Österreich traditionell männerdominiert. Nur 22 Prozent der dort Beschäftigten sind Frauen. Das ist schade, weil dadurch wertvolle Ressourcen verloren gehen. Mein Ministerium setzt deshalb seit Jahren auf spezifische Frauenförderprogramme. Die Praktika für Studentinnen werden den Frauenanteil in der Forschung weiter heben", so Bures.

Die SchülerInnen-Forschungspraktika des BMVIT werden seit 2008 angeboten und regelrecht gestürmt. 1.500 Schülerinnen und Schüler haben in den Sommerferien in heimischen Unternehmen und Institutionen als Forscher gearbeitet. Das sind um 25 Prozent mehr als im Vorjahr. Besonders erfreulich ist der höhere Mädchenanteil. Fast jeder dritte Praktikumsplatz (31 Prozent) wurde heuer von einem Mädchen besetzt. Jetzt wird diese erfolgreiche Aktion ausgeweitet. Künftig werden auch Forschungs-Praktika für Studentinnen vom BMVIT organisiert und gefördert.

Angeboten werden nur hochwertige Praktika in Unternehmen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in Österreich für Studentinnen naturwissenschaftlicher oder technischer Studien. Die Studentinnen sind während des ein- bis sechsmonatigen Praktikums bei der Sozialversicherung angemeldet und erhält ein Bruttomonatsgehalt von mindestens 1.400 Euro.

FFG fördert gendergerechte Projekte

Neu sind auch die Genderkriterien des BMVIT für Projektförderungen. Alle Förderungen der Forschungsförderungsgesellschaft FGG werden danach beurteilt. Konkret werden die geschlechtsspezifische Ausgewogenheit der Projektteams ebenso bewertet wie Gender-Aspekte der Projektinhalte und die Arbeitsbedingungen, wie Kinderbetreuungsmöglichkeiten, flexible Arbeitszeitmodelle etc.(Schluss)

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