FPÖ-Neubauer weist Beckers Kritik an Strache zurück

Wien (OTS) - "Der ewig Zweite des Seniorenbundes, Generalsekretär Heinz K. Becker, der sich selbst ja allzu gerne in der Rolle des Obmannes sieht, hat sich heute bemüßigt gefühlt, einen Versprecher von FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache im gestrigen ORF-Sommergespräch zum Anlass zu nehmen ihm, Strache, Inkompetenz zu unterstellen", so FPÖ-Seniorensprecher NAbg. Werner Neubauer, der diese "hanebüchene Ableitung" Beckers deutlich verurteilt. Die Situation eines einstündigen Live-Polit-Talks könne schon einmal bewirken, dass etwas fälschlich ausgedrückt werde. Eine Situation, die für Becker ja selbstverständlich fremd sei.

Grundsätzlich hält Neubauer fest, dass der freiheitliche Standpunkt bei den Pensionen bei 45 Beitragsjahren liege. Seriöse Beobachter der freiheitlichen Politik hätten dies schon längstens aus dem Parteiprogramm und dem Handbuch Freiheitlicher Politik entnommen, Becker anscheinend nicht.

Seit Jahren sei die ÖVP nicht bereit eine echte Reform des österreichischen Pensionssystems umzusetzen. Alle paar Wochen käme etwa von Ministerin Fekter ein Einzelvorschlag, ein Gesamtkonzept sei allerdings außer Reichweite, so Neubauer. Den Veramerikanisierungs-Vorschlägen, wie sie etwa vom BZÖ in Sachen Pensionsreform kämen, habe die ÖVP auch nichts entgegen zu setzten. Dieses verlange in seinem Konzept, welches sich im Grunde auf einen "Abgesang der USA" stütze, ein System, durch welches die Armen immer ärmer würden. Der freiheitliche Seniorensprecher vermisst ein konkretes Entgegentreten der ÖVP zu derlei Plänen.

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