AUF/FPÖ-Herbert: Exekutive steht dramatischer Personalabbau in den nächsten Jahren bevor

Innenministerin und Beamtenministerin lassen unsere Polizei personell im Stich

Wien (OTS) - "Innenministerin Mikl-Leitner und Beamtenministerin Heinisch-Hosek haben bereits den Kampf gegen die Kriminalität in Österreich offenbar aufgegeben", reagierte heute der Bundesvorsitzende der AUF und freiheitliche Bereichssprecher für den Öffentlichen Dienst, NAbg. Werner Herbert, auf entsprechende Medienberichte.

Bereits seit Monaten weisen AUF und FPÖ auf einen sich abzeichnenden drohenden Personalkollaps bei der Exekutive hin, weil die Pensionsabgänge von jährlich rund 650 Beamten (Durchschnitt der Jahre 2009 - 2012, Tendenz steigend) nicht ausreichend personell ausgeglichen werden.

"Wenn nunmehr von Beamtenministerin Heinisch-Hosek medial angekündigt wird, dass bis 2012 ohnehin 1000 Polizistinnen und Polizisten neu aufgenommen werden, um diese Pensionsabgänge zu kompensieren, bestätigt das einmal mehr unsere bisherige Kritik an der Personalpolitik dieser Bundesregierung und zeigt klar, welche dramatischen negativen sicherheitspolitischen Entwicklungen uns hier noch bevorstehen. Schließlich werden sich bis zum Jahr 2020 nicht nur die Pensionsabgänge bei der Exekutive weiterhin kontinuierlich steigern, sondern darüber hinaus auch die Überalterung des verbleibenden Personalstandes bei der Polizei ebenfalls zügig voranschreiten", so Herbert weiter.

Daher sei auch Innenministerin Mikl-Leitner dringend gefordert, genügend Exekutivbeamte für die Erfüllung ihrer sicherheitspolizeilichen Aufgaben auch zukünftig sicherzustellen. Herbert: "Schon jetzt befinden unsere sich unsere Polizistinnen und Polizisten, die trotz der tristen Rahmenbedingungen und einer enormen Überstundenbelastung hervorragende Arbeit leisten, am Rande ihrer Leistungsfähigkeit. Daher darf es bei der Exekutive keinen Personalabbau "durch die Hintertüre" geben - schließlich geht es nicht nur um die Sicherheit der österreichischen Bevölkerung, sondern auch um den Erhalt der Einsatzbereitschaft unserer Exekutive."

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