VP-Leeb: WIFO bestätigt Befürchtungen der ÖVP Wien - SPÖ hat Wien abgewirtschaftet

Wien (OTS) - "Es ist dringend geboten endlich ernsthaft zu
handeln, statt sich ständig in bloßen Lippenbekenntnissen zu verlieren wie Stadträtin SP-Brauner. Die heute präsentiere WIFO-Studie, die besagt, dass Wien schon bald deutliche Verluste in Sachen Wettbewerbsfähigkeit in Kauf wird nehmen müssen und als Grund dafür die Ausbildungsdefizite - vor allem bei den Jugendlichen -nennt, ist ein Alarmsignal. Es ist leider traurige Tatsache, dass das Wiener Bildungssystem auf allen Linien versagt hat und Wiens Jugendliche seit Jahren immer schlechter qualifiziert sind. Dies zeigte nicht zuletzt auch der Wiener Lesetest, der katastrophale Ergebnisse brachte. Rund ein Fünftel der Schüler/innen kann nach Abschluss der achten Schulstufe nicht oder kaum lesen. Die SPÖ macht sich, ist sie nicht bereit endlich die Augen zu öffnen, des Zukunftsraubes an Wiens Jugendlichen schuldig und schwächt Wien als Wirtschaftsstandort nachhaltig. Die Genossen dürfen die deutlichen Signale nicht überhören", so heute die ÖVP Gemeinderätin Isabella Leeb.

Nachholen von Pflichtschulabschlüssen muss forciert werden -Umschichtung der Mittel für überbetriebliche Ausbildung erforderlich

Derzeit würden auf Bestreben der SPÖ alle in einen Topf geschmissen und somit nicht der optimale Erfolg erzielt, da sich das System bekanntlich an den Schwächsten orientiert. Jährlich würden von Seiten Wiens zwar zig Millionen Euro in die überbetriebliche Ausbildung investiert, für das Nachholen des Pflichtschulabschlusses sowie Berufsqualifizierung werde hingegen nur ein kleiner vernachlässigbarer Teil (1,85 Millionen) aufgewendet. Es müsse hier endlich ein Umdenken stattfinden, betont Leeb.

Aktuell sei ein Drittel der in überbetrieblicher Ausbildung Befindlichen ausbildungsfähig, ein Drittel nicht vermittelbar, weil nicht ausbildungsfähig (hohe Bildungsdefizite), das restliche Drittel habe Defizite, die nur eine Teillehre oder Sonderausbildung zuließen. Die ÖVP Wien fordere die Gewichtung der investierten Gelder mehrheitlich (>50%) auf das Nachholen des Pflichtschulabschlusses sowie die Ausbildungsfähigkeit zu legen, um den Jugendlichen den Zugang zu offenen Lehrstellen in Betrieben zu ermöglichen. "Zudem fordern wir, in Zukunft einen stärkeren Fokus auf die Kooperation mit Wirtschaftsbetrieben zur Lehrlingsausbildung zu legen, da dies aktuell völlig vernachlässigt wird. Wien befindet sich dank SPÖ auf dem absteigenden Ast - höchste Zeit für mutige Reformen. Es ist bereits fünf nach zwölf", so Leeb abschließend.

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