ÖH Innsbruck: Expertenbericht nicht mehr als ein erster Schritt

Wien (OTS) - Der gestern von BM Töchterle präsentierte Expertenbericht zur Entwicklung der österreichischen Hochschullandschaft stellt für die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) Innsbruck nicht mehr als einen ersten Schritt dar.

"Der unabhängige Bericht zeigt auf, wie es um die österreichischen Hochschulen steht. Der Bundesregierung unter Kanzler Faymann müssen durch diesen Bericht endlich die Augen geöffnet werden, dass es so nicht weitergehen kann!", gibt Benjamin Rohrer (AktionsGemeinschaft) vom ÖH Vorsitzteam die Marschrichtung vor.

Viele neue Lösungsansätze hat der Bericht nicht zu bieten. Die ÖH Innsbruck lehnt Zugangsbeschränkungen nach wie vor ab, da bis heute niemand ein vernünftiges System, welches tatsächlich die Eignung eines Studierenden erfolgreich misst, gefunden hat.
Auch Studiengebühren kommen für die ÖH Innsbruck nicht in Frage. Benjamin Rohrer dazu: " Studiengebühren in der Höhe von 500 Euro sind im Augenblick inakzeptabel. Erstens stellen sie nur einen Tropfen auf den heißen Stein der Unifinanzierung dar, zweitens wurde das Beihilfensystem nach wie vor nicht reformiert, was die soziale Gerechtigkeit von Studiengebühren ausschließt."

"Zu begrüßen ist jedoch die Idee nach zwischenstaatlichen Abgeltungen und Ausgleichzahlungen innerhalb der EU für ausländische Studierende", führt Rohrer aus. "So könnten laut Expertenbericht bis zu 280 Millionen Euro generiert werden, was als erster Schritt gesehen werden kann."

"Wir begrüßen folglich den Vorschlag nach einer ausgedehnten Finanzierung der Universitäten, allerdings soll dies nicht auf Kosten des freien Hochschulzugangs und mit der Wiedereinführung von Studiengebühren erreicht werden.", schließt Rohrer.

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Benjamin Rohrer
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