BZÖ-Ebner: Strache würde dem Pensionssystem den Todesstoß versetzen

BZÖ hat fertiges Modell für die langfristige Sicherung der Pensionen

Wien (OTS) - "Mit seiner Ansage im ORF-Sommergespräch, dass 40 Versicherungsjahre genug seien, hat Strache bewiesen, dass die FPÖ nicht einmal die Grundrechnungsarten beherrscht. Schon jetzt verwendet Österreich ein Drittel aller Einnahmen aus Steuern und Abgaben für die Pensionen und die Kosten dieses kranken Systems steigen von Jahr zu Jahr. Die Umsetzung des Strache-Vorschlags würde das faktische Pensionsantrittsalter weiter senken und so dem Pensionssystem den Todesstoß versetzen", so BZÖ-Generalsekretär Mag. Christian Ebner.

Das BZÖ hingegen hat mit dem Pensionskonto ein Modell entwickelt, das gerecht ist und die Pensionen nachhaltig sichert: die Höhe der Pension errechnet sich aus den Beiträgen, wer vorzeitig in Pension geht, muss mit entsprechenden Abschlägen rechnen, wer später in Pension geht bekommt hingegen mehr. Demnach soll jeder selbst entscheiden können, wann er mit wie viel in Pension gehen möchte.

"Das Pensionskonto ist transparent und gibt klare Auskunft, wie viel Pensionsanspruch bereits "erarbeitet" wurde", erklärt Ebner. Das Pensionskonto wäre das Pensionssystem für alle Österreicher - damit wäre mit den Privilegien bestimmter Gruppen wie Beamte, Nationalbank-oder ÖBB-Bedienstete endgültig Schluss. Da Menschen, die früher gehen, die Allgemeinheit aufgrund der Abschläge nicht mehr belasten, braucht es auch keine Ruhensbestimmungen mehr: jeder kann in der Pension soviel dazuverdienen wie er will (derzeit können das nur die Beamten).

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