Hungerkatastrophe in Ostafrika: Hilfe für 80.000 Menschen in kenianischem Flüchtlingslager

Millionen Menschen in Somalia, Äthiopien, Eritrea und Kenia benötigen dringend Hilfe. Jugend Eine Welt unterstützt die Opfer der Dürrekatastrophe.

Wien (OTS) - Die Partner des Hilfswerks Jugend Eine Welt, die Salesianer Don Boscos, arbeiten im Kakuma Refugee Camp, im Nordwesten Kenias. In den letzten zwei Jahren ist dort die Zahl der somalischen Flüchtlinge auf 55.000 gestiegen. Insgesamt leben zurzeit 80.000 Menschen dort. Jugend Eine Welt Partner P. George Tharaniyil SDB: "In den betroffenen Gegenden, Turkana und Marsabit, haben wir eine gute Infrastruktur und müssen nur wenig zusätzliche Verwaltung und Logistik aufbauen, um den Menschen zu helfen." Die Salesianer Don Boscos verteilen täglich Nahrungsmittel, Wasser und Medikamente an die Camp-BewohnerInnen.

"Es kommt vermehrt zu gewalttätigen Konflikten zwischen der lokalen Bevölkerung und den Flüchtlingen", berichtet P. George Tharaniyil: "Wir haben zwei Hauptprobleme, zum einen den Hunger und zum anderen die Konflikte in der Region. Wenn Mensch und Tier nichts Essbares finden, beginnen sie zu wandern, ihr Territorium zu verlassen und das der Nachbarclans zu verletzen. Daraus entstehen Spannungen, zum Teil kommt es zu offenen Kämpfen und Gewaltakten. All das entsteht aus dem Hunger heraus. Der Hunger ist also das vorrangige Problem, das es zu bekämpfen gilt."

Rasch helfen!

"Es ist nun wichtig, dass wir die Menschen in Kenia, Somalia, Eritrea und Äthiopien rasch unterstützten", so Reinhard Heiserer, Geschäftsführer von Jugend Eine Welt, und berichtet weiter: "Täglich strömen Menschen in die Flüchtlingslager nach Kenia. Die Salesianer Don Boscos versuchen diesen Menschen so gut es geht zu helfen, doch es fehlt an Nahrungsmitteln und Trinkwasser." Ohne internationale Hilfe werden die Menschen verhungern und verdursten. Besonders Kinder, kranke und alte Menschen sind betroffen.
Als langfristige Maßnahme, um den Menschen der Region zu helfen, planen die Jugend Eine Welt Partner u. a. vier Wasserstellen auszubauen und mit neuen Pumpen auszustatten und vier neue Brunnen zu bauen, damit die Menschen in der Region in Zukunft genügend Wasser haben.

Spendenaufruf
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Stichwort: Nothilfe Ostafrika
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Kathrin Ivancsits, Jugend Eine Welt
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