aws: "Kooperation mit Banken wird ausgebaut"

Wien (OTS) - Österreichs Unternehmen wagen sich laut der Förderbank aws an deutlich größere Investitionsprojekte als noch vor einem Jahr. Von Jänner bis Juli 2011 hat die aws mit ihren Förderungen mehr als 29.000 Arbeitsplätze gesichert bzw. geschaffen.

Die austria wirtschaftsservice (aws) wird die Kooperation mit den Banken in Österreich weiter ausbauen, um den heimischen Unternehmen noch besser bei der Finanzierung von Investitionsvorhaben unter die Arme greifen zu können. Allein seit 2009 hat sich die Zahl der Treuhandbanken des erp-Fonds von 21 auf 25 erhöht.

aws-Geschäftsführer Johann Moser: "Vor allem kleinere Banken können ihren Unternehmenskunden ein umfassendes Finanzierungsangebot machen, wenn sie auch auf Produkte der aws zurückgreifen." Bereits jetzt sind Banken für 50 Prozent der Unternehmen die erste Anlaufstelle für Informationen über aws-Förderungen. aws-Geschäftsführer Bernhard Sagmeister: "Wir wollen jene Banken stärken, die durch optimalen Einsatz unseres Förderangebotes den größtmöglichen Nutzen für unsere Kunden stiften."

Von Jänner bis Juli 2011 hat die aws Investitionsprojekte mit einem Gesamtvolumen von 1.212 Millionen Euro ermöglicht. Das ist um vier Prozent mehr als in den ersten sieben Monaten des Vorjahres.

343 Millionen Euro für Österreichs Unternehmen

Moser: "Die Zahlen der aws zeigen, dass österreichische Unternehmen wieder größere Zukunftsprojekte angehen. Dabei werden sie von der aws tatkräftig unterstützt. Die Förderbank des Bundes ermöglicht damit den Umbau der österreichischen Wirtschaft."
Die aws hat den heimischen Unternehmen in den ersten sieben Monaten insgesamt 343 Millionen Euro zur Verfügung gestellt - in Form von günstigen Krediten, Zuschüssen und Haftungsübernahmen. Im Vergleich zum Rekordjahr 2010 sind die Förderungsfälle aber deutlich zurückgegangen.

Durchschnittliche Kredithöhe steigt um 48 Prozent

Von Jänner bis Juli vergab die aws 555 erp-Kredite über insgesamt 226 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es 788 erp-Kredite über 217 Millionen Euro gewesen. Die durchschnittliche Kredithöhe ist um 48 Prozent auf 407.000 Euro angestiegen.

aws-Geschäftsführer Sagmeister: "Die höhere durchschnittliche erp-Kreditsumme erklärt sich durch die gestiegene Risikofreude der Unternehmen und das zunehmende Vertrauen in die Zukunft." Da seit 2011 die Förderung der Finanzierung von Öko-Lastern durch erp-Kredite nicht mehr erlaubt ist, hat sich auch die Anzahl von Kleinkrediten bis maximal 100.000 Euro reduziert.

Von Jänner bis Juli des laufenden Jahres übernahm die aws 372 Haftungen, um 30,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Damit ermöglichte die Förderbank der Bundesregierung Investitionen über 197 Millionen Euro. Unmittelbar nach der Krise haben die heimischen Unternehmen zunächst wieder über ausreichend Bonität bzw. Sicherheiten verfügt, um Bankenfinanzierungen zu mobilisieren.

Sagmeister: "Das Ausmaß an Haftungsfällen im aws-Portfolio ist wieder auf das Vorkrisenniveau zurückgegangen und entwickelt sich analog der Insolvenzstatistik. Haftungen zählen zu den effizientesten Förderinstrumenten."

Geschäftsführer Moser: "Die Effekte der aws-Förderungen auf die Wirtschaft sind positiv und spürbar. 3.700 Arbeitsplätze wurden durch die aws-Förderungen neu geschaffen, mehr als 25.000 bestehende Arbeitsplätze wurden gesichert."

aws bietet noch bessere und schnellere Betreuung

Die Förderbank der Bundesregierung vergab von Jänner bis Juli 2011 insgesamt 2.941 Förderungszusagen: 555 Kredite, 372 Haftungen, 1.135 Zuschüsse und in 879 Fällen Beratungsleistungen. Knapp 98 Prozent der Förderungen gingen an kleine und mittlere Unternehmen.
Die aws will die heimischen Unternehmen heuer mit noch besserer Betreuung und noch intensiverer Beratung unterstützen. Sagmeister:
"Die Bearbeitungszeit von Anträgen wurde bereits 2010 gesenkt und beträgt etwa bei den erp-Kleinkrediten nur mehr zwei Wochen. Es ist uns ein ständiges Anliegen, unsere Kunden noch besser zu servicieren."

Über austria wirtschaftsservice GmbH (aws):

Die austria wirtschaftsservice GmbH (aws) ist die Förderungsbank des Bundes. Als Spezialbank im öffentlichen Eigentum ist sie auf Unternehmensfinanzierung mit Schwerpunkt Gründer sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ausgerichtet. Die aws sorgt für Wachstums-und Entwicklungschancen dort, wo der freie Markt diese nicht in vollem Umfang garantieren kann: durch Vergabe von Zuschüssen, zinsgünstige Kredite, durch die Übernahme von Haftungen, durch Eigenkapital sowie durch Begleitung und Beratung. Ein Teil der Mittel der aws kommt aus dem ERP-Fonds, einer Kapitalzuwendung des Marshall-Planes der Vereinigten Staaten von Amerika.

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