Karlheinz Töchterle: Erfolgsmodell Fachhochschulen qualitativ und quantitativ ausbauen

Wissenschafts- und Forschungsminister bei Eröffnung des Fachhochschulforums zum Thema "Gerechtigkeit"

Wien (OTS) - "Ziel ist es, das Erfolgsmodell Fachhochschulen qualitativ und quantitativ weiter auszubauen", unterstreicht Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle beim Fachhochschulforum zum Thema "Gerechtigkeit: Die Verantwortung der Hochschulen in Forschung und Entwicklung als Triebfeder für Wirtschafts- und Gesellschaftsentwicklung", das heute im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach eröffnet wurde. Er verweist dabei auch auf die vom Wissenschaftsministerium im Rahmen der Arbeiten zum Hochschulplan eingesetzte internationale Expertengruppe, die in ihrem gestern präsentierten Bericht einen deutlichen Ausbau der FH-Studienplätze empfiehlt. Derzeit sind rund elf Prozent der Studierenden an Fachhochschulen. Ein erster Schritt zum Ausbau erfolgt mit einem Teil der Offensivmittel: mit jährlich zehn Millionen Euro zusätzlich werden im Endausbau 1.300 Studienplätze neu geschaffen.

"Unsere Hochschulen sind Schlüsseleinrichtungen unserer Gesellschaft", so der Minister weiter. Die Fachhochschulen seien dabei "vergleichsweise junge Einrichtungen", verweist der Minister auf deren Gründung vor 15 Jahren. "Sie haben sich seither sehr erfolgreich entwickelt", so Töchterle mit Blick auf die qualitätsvolle und praxisnahe Ausbildung. "Gerade auch was die Fachkräfte-Nachfrage betrifft, haben Fachhochschulen eine zentrale Rolle." Dabei hätten sie gegenüber Universitäten oftmals bessere Rahmenbedingungen: An Fachhochschulen gibt es Aufnahmeverfahren und zahlreiche Fachhochschulen heben Studienbeiträge ein.

Weiteres Ziel des Ministers ist die erhöhte Durchlässigkeit im tertiären Sektor. "Gelebter Hochschulplan" sei dabei zum Beispiel die Kooperation zwischen der Technischen Universität Graz und der FH Joanneum, die im Anschluss an die Eröffnung des Fachhochschulforums präsentiert wird.

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