ARBÖ: Hitze bringt den ARBÖ-Pannen-Notruf zum Glühen

Regional bis zu 70 Prozent mehr Panneneinsätze

Wien (OTS) - In Österreich wird um die Wette geschwitzt. Bei Temperaturen bis zu 37 Grad glühen auch die Telefonleitungen beim ARBÖ-Pannendienst: Batterien, die w.o.-geben, überhitzte Kühlsysteme, Reifenschäden und "heiße Unachtsamkeiten" wie eingesperrte Autoschlüssel und falsch getanktes Benzin sorgen regional bis zu 70 Prozent mehr Einsätze als an den Tagen davor.

Im Burgenland dürfte man an die Hitze gewöhnt sein, da kein vermehrtes Pannenaufkommen zu verzeichnen ist, doch die Mehrzahl der Einsätze betreffen Probleme mit der Klimaanlage und der Batterie.

In Kärnten ist das Pannenaufkommen aufgrund der Hitze um rund 20 Prozent gestiegen, hier speziell auf den Autobahnen. Pannenursachen:
Motor überhitzt, kaputte Ventilatoren oder Kühlschläuche, defekte Klimaanlagen und Reifenschäden. ARBÖ-Betriebsleiter Günther Friesacher: "Wie immer geht's in Kärnten ziemlich heiß her. Für unsere Mitarbeiter ist das aber kein Problem, sie behalten einen kühlen Kopf."

In Niederösterreich stieg das Pannenaufkommen um rund 20 Prozent. Auch hier sind es die durch Hitze überforderten Batterien, Reifenpannen sowie Motor- und Getriebeschäden durch Überhitzung oder Ausfälle der Klimaanlage, die den ARBÖ-Pannendienst auf den "heißen Asphalt" locken.

Betriebsleiter des ARBÖ Oberösterreich Peter Simader: "Unsere Techniker rücken derzeit drei Mal so häufig aus, als in der Vorwoche. Vor allem in den Seengebieten wie Attnang, Gmunden sowie im Großraum Linz. Pannenursache Nr. 1 ist die entladene, entleerte oder defekte Batterie. Aber auch Elektronikdefekte und heiß gewordene Motoren stehen auf der Einsatzliste ganz vorn."

Salzburg verzeichnet kein vermehrtes Pannenaufkommen, doch nahezu alle Panneneinsätze betreffen kaputte Batterie und falsch getankten Treibstoff.

In Tirol haben sich die Panneneinsätze nur im Bezirk Buch bei Jenbach, im Bereich Wörgl, Kitzbühel und Lienz erhöht. Auch hier stehen defekten Batterien, Reifenpannen sowie Kühlwasserverluste und Ausfall von Klimaanlagen an oberster Stelle der ARBÖ-Einsätze.

In Voralberg verdreifachten sich die Einsätze, vor allem wegen kaputter Batterien und durch unkonzentrierte Fahrzeuglenker eingeschlossene Autoschlüssel.

Ilir Rusteri von der Einsatzzentrale des ARBÖ Wien: "Gestern Abend mussten unsere Kollegen um 70 Prozent öfters ausrücken, als an den Vortagen." Einsatzschwerpunkte gab es nicht, von lahmen Batterien, über Problemen mit dem Kühlsystem und Reifenschäden war fast alles vertreten, auch ein kaputtes Fahrradschloß, das sich trotz richtig eingegebener Zahlenkombination in der Hitze nicht mehr öffnen ließ.

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