BZÖ-Erfolg: Elektronischer Anbieterwechsel wird Strompreis senken

Widmann: Strom und Gas viel zu teuer!

Wien (OTS) - Der Großhandelspreis für Gas ist in den letzen
Jahren um 15 Prozent gesunken. Ab Herbst sollen die Kunden aber um 5 Prozent mehr bei den beiden großen Gasversorgern Oberösterreichs Erdgas Oberösterreich und der Linz AG zahlen. Noch dramatischer ist die Preistreiberei bei Strom etwa in Oberösterreich, zeigt BZÖ-Landes- und Energiesprecher Abg. Mag. Rainer Widmann erneut auf.

"Hier haben die großen Stromversorger EnergieAG und LINZ Strom die Strompreise um satte 30 Prozent in den letzten beiden Jahren erhöht, obwohl der Großhandelspreis um 20 Prozent gesunken ist. Die Landtagsparteien schauen da weg, weil sie alle selber in den Gremien der verstaatlichten Stromversorger sitzen und dieser unverschämten Preistreiberei tatenlos zusehen. Ein höherer Gaspreis trifft viele Familien und Unternehmen. Die Preistreiberei bei Strom, aber alle 540.000 Haushalte und 44.000 Betriebe in Oberösterreich, wenn sie nicht auf einen günstigeren Anbieter umsteigen", so Widmann zu laufenden Energiedebatte in Oberösterreich.

Bei den Verhandlungen zum Ökostromgesetz hat BZÖ-Energiesprecher Abg. Rainer Widmann BM Reinhold Mitterlehner die Zusage abgerungen, den Wettbewerb durch einen elektronischen Anbieterwechsel weiter zu beleben. "Von zuhause aus soll man nach einem Energiekostenvergleich des Strompreisregulators E-Control per Mausklick den Stromanbieter innerhalb drei Wochen wechseln können. Der lästige Papierkram fällt weg. Einen ersten Gesetzesvorschlag soll es dafür bis 1. Oktober 2011 geben", zeigt sich Widmann über diesen BZÖ-Verhandlungserfolg erfreut.

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