EANS-News: Tantalus Rare Earths AG / Neue hochgradige Seltenerdverzung entdeckt - Erste Ergebnisse vom Zielgebiet 5 (mit Dokument)

Düsseldorf (euro adhoc) -

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Tantalus Rare Earths AG
Neue hochgradige Seltenerdverzung entdeckt - Erste Ergebnisse vom Zielgebiet 5

(Tantalus-AG, Düsseldorf, 24. August 2011) Der Vorstand der Tantalus-AG ("TRE"), dem deutschen Explorationsunternehmen, welches auf sehr umfangreiche sekundäre Seltenerdverzungen an der Oberfläche und oberflächennahe primäre Seltenerdvererzungen im nordwestlichen Madagaskar ("TRE Projekt") exploriert, ist erfreut, die ersten Ergebnisse des Schürfschachtprogrammes im Zielgebiet 5, dem Ampasibitika Süd Gebiet, bekannt zu geben.

Das Zielgebiet 5 ist die südliche Fortsetzung des Ampasibitika Gebietes wo seit Juli 2010 Kernbohrungen durchgeführt werden. Dieses Gebiet hat eine Größe von 4,5 km². Bedingt durch das Auftreten einer mächtigen Deckschicht von tonigen Lateriten ("Tone") sind Aufschlüsse selten. Es wird angenommen, dass darunter seltenerdhaltige Alkaligesteinsgänge liegen, welche in Sedimentgesteine intrudiert sind. Seit Juni 2011 führt TRE dort ein umfangreiches Schürfschachtprogramm durch. Bislang wurden 69 Schürfschächte ausgehoben, an fünf weiteren wird derzeit gearbeitet. TRE plant in diesem Zielgebiet insgesamt 140 Schürfschächte auszuheben.

Die ersten Analyseergebnisse für 15 Schürfschächte von ALS Chemex, Kanada, bestätigen, dass die tonigen Laterite in der Tat seltenerdhaltig sind. Die Schürfschächte erreichen eine maximale Tiefe von 10 m oder enden falls Grundwasser oder Festgestein angetroffen wird. Acht der 15 Schürfschächte enden in Vererzung. Zusätzlich steigen die Seltenerdgehalte mit der Tiefe hin an.

Der höchste gemessene Gehalt an Gesamtseltenerdoxiden in einer 0,50 m langen Schlitzprobe beträgt 0.37%. Der prozentuale Anteil der wertvolleren schweren Seltenerdoxide an den Gesamtseltenerdoxiden bewegt sich zwischen 11 % und 27 % und erreicht in einer Probe ein Maximum von 32 %. Niob, Tantal, Zinn, Gallium und Zirconium sind teilweise angereichert und könnten unter Umständen wichtige Nebenprodukte werden. Die Uran- und Thoriumoxidgehalte sind signifikant gering, was die Gefahr von Umweltproblemen in Falle eines Abbaus reduziert.

Besonders hervorzuheben ist das Auftreten einer Festgesteinsverzung mit 1,68 % Gesamtseltenerdoxiden in einer Tiefe von - 5,60 m in Schürfschacht TPIT026. Diese Seltenerdvererzung scheint sich von anderen bislang bekannten Seltenerdverzungen deutlich zu unterscheiden. Sie ist besonders arm an Cerium, dafür aber reich an Neodym, Praseodym, Samarium, Europium, Gadolinium, Terbium, Dysprosium und Yttrium. Auch die Gehalte an Zirconium, Tantal, Niob, Gallium und Zinn sind geringer als bei anderen Festgesteinsverzungen des Projektgebietes. Uranoxid und Thoriumoxid erreichen mit 2 und 9 ppm nur extrem geringe Werte. Diese höchstinteressante primäre Seltenerdverzung wird im Laufe des Jahres durch Kernbohrungen näher untersucht.

Auch in den anderen Zielgebieten der Konzession gehen die Explorationsarbeiten zügig voran. Auf dem Ampasibitika Gebiet (Zielgebiet 1), wurden bislang insgesamt 15.580 m Kernbohrungen abgeteuft. Ein Update zu den neusten Bohrergebnissen wird im Laufe des Monats veröffentlicht. Auf dem Befitina Gebiet (Zielgebiet 3) wurden bislang 180 Schürfschächte ausgehoben, zwölf weitere sind in Arbeit. Auf dem Caldera Gebiet wurde das Schürfschachtprogramm nach der Fertigstellung von 186 Schürfschächten unterbrochen, um zwei tiefe Schürfgräben auf einer neuen Festgesteinsvererzung auszuheben. Details zu dieser neuen hochgradigen Seltenerdverzung werden noch in diesem Monat bekanntgegeben.

In einem Kommentar zu den neuesten Ergebnissen sagte, Wolfgang Hampel, Chefgeologe und COO der Tantalus Rare Earths AG:

"Die neuesten Resultate sind sehr vielversprechend. Nicht nur, dass wir in einem weiteren Zielgebiet seltenerdhaltige tonige Laterite nachweisen konnten, sondern auch, dass wir auf eine neue Art von Seltenerdverzung im Festgestein gestoßen sind. Die Vererzung ist hochgradig und die Seltenerdverteilung mit niedrigen Cerium-Gehalten, dafür aber mit hohen Gehalten an Dysprosium, Praseodym, Europium, Neodym und anderen, ist sehr vorteilhaft. Zusätzlich zum bereits laufenden Schürfschachtprogramm in den seltenerdhaltigen Lateriten werden wir hier mit Sicherheit Kernbohrungen durchführen."

Eine Übersichtstabelle der Gehalte an Gesamtseltenerdoxiden, prozentualer Anteil der Schweren Seltenerdoxide an den Gesamtoxiden, Nioboxid, Tantaloxid, Zinn, Gallium, Uranoxid, Thoriumoxid und Zirconiumoxid in 15 Schürfschächten des Zielgebietes 5 ist dieser Meldung als PDF angehangen.

Hinweise für Redakteure:

Über Tantalus Rare Earths ("TRE")

TRE ist eine deutsche Holding-Gesellschaft mit einer Tochter bzw. Enkelgesellschaft, welche zu 100% an einem Explorationsprojekt von Seltenen Erden beteiligt ist. Die Aktien der TRE sind im Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.
Das TRE Projekt ist ein Explorationsprojekt im nordwestlichen Madagaskar, welches auf SEE, Tantal, Niob, Zirconium und Gallium vererzten Gängen und Skarnen, sowie auf seltenerdhaltige tonige Laterite exploriert. Die letzteren entstanden durch die Verwitterung der darunterliegenden Alkaligesteine. Es gibt zahlreiche Anzeichen, dass in der Tat der überwiegende Teil der alkalischen Intrusiva von seltenerdhaltigen tonigen Lateriten überdeckt werden. Daher betrachtet TRE das gesamte Gebiet, in dem alkalische Intrusivgesteine auftreten (150 to 170 km²), als potentiell höffig für sekundäre Seltenerdvererzungen in der Verwitterungskruste.
Das weitere Erforschungsprogramm zielt darauf ab, die primären (an Gänge und Skarne gebundene) und sekundären (tonige Laterite) Vererzungen NI 43-101 konform zu definieren, eine Ressourcenschätzung abzugeben und eine detaillierte Wirtschaftlichkeits- /Machbarkeitsstudie für den Abbau und die Produktion von Seltenen Erden auszuarbeiten.

Tantalus Rare Earths AG
Berliner Allee 12
40212 Düsseldorf
Deutschland
Telefon: +49 (0)211 52391 430
Telefax: +49 (0)211 52391 200
e-Mail: contact [at] tre-ag.com
Internet: http://www.tre-ag.com

Ende der Mitteilung euro adhoc
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