Online-Tagebuch: Apothekerin auf den Spuren der Tibetischen Medizin

Wie kommt das Jahrhunderte alte Medizinwissen aus Tibet zu den Patienten nach Österreich? Eine Apothekerin forscht nach und hält ihre Spurensuche in einem Blog fest.

Wien, Hüttenberg (Kärnten), Dharamsala (Indien) (OTS) - Tibetische Arzneiformeln erfreuen sich großer Beliebtheit und werden in Apotheken immer mehr nachgefragt - doch was ist die Tibetische Medizin eigentlich? Eine Wiener Apothekerin will ihre Kunden gut beraten und deshalb mehr über die sanfte Heilmethode vom Dach der Welt erfahren. Fasziniert von dieser im Westen noch eher unbekannten Medizinlehre, begibt sich Isabella Gazar auf eine Spurensuche, die sie bis zu den Exil-Tibetern nach Dharamsala, Indien, führen soll. Ob sie hier die Wurzeln der Tibetischen Medizin findet, kann jeder Interessierte live mitverfolgen. Denn die Apothekerin hält alle ihre Erlebnisse in einem Blog-Tagebuch fest - und bringt so das Medizinsystem aus Tibet den Österreichern ein Stückchen näher (www.tibetischespuren.at).

Patienten wünschen sich von Apothekern kompetente Beratung - und zwar verstärkt auch zu komplementärmedizinischen Methoden. Die Wiener Apothekerin Dr. Isabella Gazar ist oft mit Kunden konfrontiert, die skeptisch gegenüber chemisch-synthetischen Arzneimitteln sind. "Neben Phytotherapie, Homöopathie und Traditioneller Chinesischer Medizin macht sich auch die Tibetische Medizin immer mehr einen Namen. Sie wird in letzter Zeit immer öfter nachgefragt", erzählt Gazar. Sie möchte ihre Kunden gut beraten. Als Apothekerin muss sie aber deutlich mehr wissen, als in den Patientenbroschüren der Produkte steht. Isabella Gazar beschließt, die Wurzeln des tibetischen Medizinwissens zu suchen - und nimmt alle Interessierten auf ihre Spurensuche mit. In einem Blog hält sie alle gewonnenen Erkenntnisse fest.

Erstes Ergebnis: Ein anderer Zugang zur Medizin

Unter www.tibetischespuren.at notiert Isabella Gazar im Tagebuch-Stil alles, was sie zum Thema Tibetische Medizin recherchiert. Eine wachsende Fan-Gemeinde verfolgt auf diesem Blog ihre interessanten Beiträge und persönliche Erlebnisse. So schreibt die Apothekerin zum Beispiel von ihrer Reise nach Hüttenberg, Kärnten. Dort hat sie mit Ärzten und einem Heilmasseur gesprochen, die sich schon länger mit der Tibetischen Medizin auseinander setzen. Was sie als Pharmazeutin besonders fasziniert, sind die Zusammensetzungen der Tibetischen Arzneimittel. "Das Einzigartige der Tibetischen Medizin ist ja, dass immer Vielstoffgemische verwendet werden. Während wir in Europa eher dazu neigen, möglichst Einzelkomponenten zu einem Arzneimittel zu verarbeiten, denken die Tibeter hier ganz anders", beschreibt Gazar ihre ersten Rechercheergebnisse im Blog. Doch warum die Tibeter einen anderen Zugang haben und ob diese Einstellung auch ihren österreichischen Apothekerkunden zugutekommen könnte, kann Isabella Gazar nicht aus Büchern herauslesen.

Ein Absolvent des Diplomlehrgangs "Grundlagen der Traditionellen Tibetischen Medizin" im Tibetzentrum in Hüttenberg setzte ihr einen Floh ins Ohr: "Der Heilmasseur hat mir von seiner Reise nach Dharamsala zu den Ursprüngen der Tibetischen Medizin eindrucksvoll erzählt, ja geradezu davon vorgeschwärmt", sagt Gazar, der schnell klar wurde: "Ich muss auch nach Dharamsala." Auch die Reise nach Dharamsala wird die Apothekerin in ihrem Blog festhalten und für ihre Leser mit Geschichten und Fotos dokumentieren. Auf diese Weise hat Dr. Isabella Gazar einen ganz speziellen Weg gefunden, das breite medizinische Wissen vom Dach der Welt in den Alltag der Österreicher zu holen.

Über den Lehrgang:
Das Tibetzentrum - Internationales Institut für Höhere Tibetische Studien (I.I.H.T.S.) ist das einzige Institut im Westen, das den Diplomlehrgang "Grundlagen der Traditionellen Tibetischen Medizin" anbietet. Dieser wird von Men-Tsee-Khang, dem Tibetischen Medizin und Astro Institut Seiner Heiligkeit des Dalai Lama in Dharamsala, Indien, anerkannt. Zum einen gibt der Kurs einen Überblick über die so genannten Medizin-Tantras, die seit Jahrhunderten überlieferten tibetischen Texte, die der Tibetischen Medizin zugrunde liegen. Zum anderen erhalten die Studierenden ein profundes Fachwissen über die Ursachen von Gesundheit und Krankheit, die verschiedenen traditionellen Diagnosemethoden sowie die unterschiedlichen inneren und äußeren Therapien der Tibetischen Medizin.

Rückfragen & Kontakt:

Tibetzentrum - I.I.H.T.S. (www.tibetcenter.at) - Externe Medienbetreuung:
Putz & Stingl Event, Public Relations & Werbung GmbH, Mag. Michaela Kaiserlehner, 2340 Mödling,
Badstraße 14a, Telefon +43/2236/23424 oder E-Mail kaiserlehner@putzstingl.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PUZ0001