RfW-BO Amann: Mitterlehners PR-Gag Spritpreis-Datenbank ist lediglich "Augenauswischerei"

"Ob die Spritpreis-Datenbank nun online oder offline ist, ändert nichts an den hohen Spritpreisen - der Berg kreißte und gebar nichts außer Bürokratie und Kosten."

Wien (OTS) - "Offensichtlich kann oder will sich
Wirtschaftsminister Mitterlehner nicht gegen die steuerpolitische "Wegelagerei" seiner Parteikollegin Fekter durchsetzen, sondern zwangsverpflichtet lieber die Tankstellenbetreiber zu Erfüllungsgehilfen der "Online-Spielerei" Spritpreis-Datenbank. Nur mit einer Flexi-Klausel nach Luxemburger Vorbild mit Höchstpreisgrenze und flexiblem Steuersatz - je höher der Preis, desto niedriger die Steuer - können die Spitzen bei den Weltmarkpreisen abgefedert werden", so heute RFW-Bundesobmann Fritz Amann.

Mitterlehners teure "Aktion sinnlos" auf dem Rücken der heimischen Tankstellenbetreiber sei lediglich "Augenauswischerei".Österreichs Netto-Spritpreise zählen im europaweiten Vergleich zu den niedrigsten. Die Annahme, dass ein "Wettbewerb" zwischen den einzelnen Tankstellen den Spritpreis billiger machen könnte, wenn diese an einem Liter laut Energiehandel im Schnitt rund fünf Cent verdiene, sei ein "Witz". Den Löwenanteil - bis zu 70 Cent pro Liter Sprit seien Steuern - kassiere "Besteuerungsministerin" Fekter. Dafür zwinge man die Betreiber in einen bald an "moderne Versklavung" grenzenden Mehraufwand.

"Ob der PR-Gag Spritpreis-Datenbank nun online oder offline ist, ändert nichts an den hohen Spritpreisen - der Berg kreißte und gebar nichts außer Bürokratie und Kosten. In der Zwischenzeit treiben Steuern und Abgaben die Inflation in die Höhe", so Amann.

Rückfragen & Kontakt:

RfW - Bundesmedienreferat
Isolde Seidl
Tel.: 01 / 408 25 20 -14
seidl@rfw.at http://www.rfw.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | RFW0001