ARBÖ: Mehr Unfälle an superheißen Tagen

Wien (OTS) - Wenn die Kühler kochen, lässt die Konzentration "schlafartig" nach, die Unfallhäufigkeit steigt jedoch. Der ARBÖ hat die Unfallzahlen analysiert und festgestellt, dass an superheißen Tage mehr Unfälle passieren, als an "normal-sommerlichen" Tagen.

Hitze macht schlapp und unaufmerksam. Im Straßenverkehr kann dies fatale Folgen haben, dies bestätigen auch die Unfallzahlen der Statistik Austria. Der ARBÖ hat die Temperatur-Aufzeichnungen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) mit den Unfallzahlen der Statistik Austria verquickt.

An den ersten superheißen Tage des Jahres 2010, vom 9. bis 12. Juni, schwitzten die Österreicherinnen und Österreicher bei 33 und 35 Grad Celsius. Hier passierten durchschnittlich 99 Unfälle / Tag. Acht Tage davor, 1. bis 8. Juni, passierten durchschnittlich 73 Unfälle pro Tag.

Weiter ging's im Juli, wo zwischen 8. und 9. um die 35 Grad Celsius gemessen wurden und sich durchschnittlich 109 Unfälle / Tag ereigneten. An den Tagen davor (5.-7.7.) waren es rund 90 Unfälle pro Tag.

Temperaturspitzenreiter-Tage lagen im Vorjahr zwischen 13.-15.7. Hier kletterte die Quecksilbersäule auf bis zu 36 Grad Celsius, durchschnittliche 94 Verkehrsunfälle / Tag waren die Folge. Im Vergleich dazu: Die Tage davor (10.-12.7.) geschahen 71 Unfälle / Tag

Der ARBÖ rät daher allen Autofahrerinnen und Autofahrern bei den derzeit hohen Temperaturen einen kühlen Kopf zu bewahren. Genügend Flüssigkeit, sowie geplante Pausen bei längeren Fahrten helfen die Konzentration zu fördern.

(Forts. mögl.)

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